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5 Tipps für gesunde Raumluft

5 Tipps für gesunde Raumluft

24. November 2014

Gegen winterliche Kälte hilft Wärme, bequemerweise aus der Heizung. Doch trockene Heizungsluft ist nicht nur für Menschen mit Lungenhochdruck ein Problem. Unsere Tipps zeigen Ihnen, wie Sie den Spagat zwischen Wärme und gesunder Raumluft leicht bewältigen.

Trockene Heizungsluft belastet generell die Atemwege und kann zu Infektionen führen. Das gilt in erhöhtem Maße für Menschen mit einer pulmonal-arteriellen Hypertonie. Wir haben Ihnen deshalb 5 Tipps zusammengestellt, wie Sie im Winter trockene Raumluft vermeiden können.

So schaffen Sie eine gesunde Raumluft

Die folgenden Tipps lassen sich recht einfach umsetzen. Beim Besorgen von Geräten bitten Sie Ihre Verwandten oder Bekannten um Mithilfe.

  • Wasserverdunster: Wasserverdunster oder einfach nasse Tücher auf der Heizung sorgen für eine feuchtere Luft. Achten Sie allerdings darauf, dass sich im Verdunster genügend Wasser befindet. Auch eine tägliche Reinigung ist unumgänglich, um die Entstehung von Keimen zu vermeiden.
  • Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals am Tag für 5-10 Minuten die Fenster. Stoßlüften verbessert die Raumluft erheblich und beugt zudem Schimmelbildung vor. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht im Zug aufhalten.
  • Pflanzen: Pflanzen bringen nicht nur Frische ins traute Heim, sondern verbessern auch die Luftfeuchtigkeit im Raum. Außerdem binden sie den Staub und bauen Schadstoffe ab. Allerdings haben Pflanzen nichts in Schlafräumen zu suchen.
  • Inhalieren: Für eine gute Befeuchtung der Atemwege hilft auch das Inhalieren von Salzlösung (Sole). Sie fördert und unterstützt den Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege. Es gibt verschiedene Arten, um Sole zu inhalieren: über Wasserdampf oder über eine Maske.
  • Luftbefeuchter: Im Handel sind spezielle Luftbefeuchter erhältlich. Lassen Sie sich beim Kauf von einem Fachhändler beraten. Viele Menschen mit pulmonal-arterieller Hypertonie schwören auf so genannte Geräte zur Sole-Rauminhalation.

Als Lungenhochdruck-Patient sollten Sie ganz besonders darauf achten, dass in Ihrer Wohnung eine gesunde Raumluft vorherrscht. Sprechen Sie jedoch vor der Anschaffung von Inhalationsgeräten und Sole-Mitteln mit Ihrem behandelnden Arzt.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei Gerald Fischer von der Initiative Lungenhochdruck (www.lungenhochdruck.at)  für seine Anregungen und Mithilfe bedanken.



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