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Aktive Angstbewältigung: So lassen Sie Ängste los

Aktive Angstbewältigung: So lassen Sie Ängste los

3. Oktober 2016

Wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen mit Lungenhochdruck leben, dann ist es ganz normal, dass hin und wieder Ängste auftreten. Erfahren Sie hier, mit welchen Strategien Sie die Angst aktiv bewältigen können.

Die Angst zu überwinden verbessert die Lebensqualität

Bei der Diagnose und im Verlauf einer nicht heilbaren Erkrankung kommen immer wieder Ängste auf: Angst vor Schmerzen, Angst vor Einschränkungen im Alltag, Angst vor den Belastungen der Angehörigen und nicht zuletzt die Angst vor dem Tod und der Endlichkeit des Daseins. Angst kann die Lebensqualität stark einschränken und sogar zu körperlichen und psychischen Symptomen wie Gereiztheit, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, ständigem Grübeln, Herzrasen oder Magen-Darm-Problemen führen. Doch das muss nicht sein, denn Sie können einiges dagegen tun.

Was Sie gegen Ängste tun können

Welche Strategie gegen Ängste hilft, ist für jeden Menschen unterschiedlich. Probieren Sie aus, mit welchem unserer Tipps Sie Ihre Ängste am besten überwinden. Falls die Angst jedoch Ihren ganzen Tag bestimmt oder immer schlimmer wird, sollten Sie einen erfahrenen Psychotherapeuten als Unterstützung hinzuziehen.

Strategien zur Angstbewältigung:

  • Lassen Sie die Angst zu: Kämpfen Sie nicht gegen die Angst an. Druck erzeugt immer einen Gegendruck. Gestehen Sie sich Ängste ein, denn wer sie verdrängt, kann sie häufig langfristig verstärken.
  • Dampf ablassen: Aufgestaute Ängste führen häufig zu Aggressionen und Wut. Es kann heilsam sein, die Wut herauszulassen. Finden Sie das richtige Ventil für sich: Schreien, auf ein Kissen einschlagen, Sport oder kreative Tätigkeiten.
  • Der Angst Ausdruck verleihen: Sprechen Sie über Ihre Ängste oder drücken Sie Ihre Gefühle in Bildern oder Musik aus. Das kann den Blickwinkel auf die eigenen Ängste verändern.
  • Lebensfreude neu entdecken: Stoppen Sie negative Gedanken, indem Sie für Ablenkung sorgen. Was macht Ihnen Freude, woran haben Sie Spaß? Geben Sie diesen positiven Dingen ganz bewusst wieder mehr Raum in Ihrem Leben.
  • Bewegung und Entspannung: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und Entspannungstechniken helfen dabei, den Körper und Geist zu stärken und die Angst zu schwächen.
  • Information gibt Sicherheit: Je mehr Sie über Ihre Ängste und deren Therapiemöglichkeiten wissen, desto besser. Bitten Sie Ihren Arzt um verständliche Erklärungen oder wenden Sie sich an Selbsthilfegruppen.
  • Soziale Kontakte: Stabile Sozialkontakte helfen gegen Ängste. Dazu gehören Freunde und Familie, aber auch Selbsthilfegruppen, Seelsorger, Beratungsstellen oder Psychologen.


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