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Allergie: Besondere Gefahr?

Allergie: Besondere Gefahr?

30. September 2013

Lungenhochdruck erschwert den Alltag der Betroffenen maßgeblich. Ob der Weg zum Supermarkt oder nur von einem Zimmer ins andere, oft kann Sie schon die geringste Anstrengung erschöpfen. Leider sind Sie trotz pulmonal-arterieller Hypertonie nicht von anderen Krankheiten oder Beschwerden ausgenommen.

So können Sie ebenso wie jeder andere von lästigen Allergien betroffen sein. Ob es sich um eine saisonale Allergie wie Heuschnupfen oder etwas allgegenwertiges wie die Hausstauballergie handelt, bekommen kann sie jeder.

Tipps bei einer Allergie

Generell gilt es die Symptome zu verhindern. Wie bei anderen Menschen, die eine Hausstauballergie haben, sollten Sie alle Räume gut lüften, trocken und sauber halten. Matratzen sollten Sie mit einem allergendichten Bezug ausstatten und Kopfkissen sowie Bettdecken häufig waschen. Verzichten Sie auf Teppiche, offene Bücherregale oder allzu viele Stofftiere und behandeln Sie Textilien mit Milbenspray. Eine vorbeugende Maßnahme gegen den Kot der Hausstaubmilben soll das in Apotheken frei verkäufliche Niem-Spray sein, mit dem Matratzen und Bettzeug regelmäßig jedes halbe Jahr eingesprüht werden können. Halten Sie sich generell in einer rauchfreien Umgebung auf und vermeiden Sie auch den Kontakt mit Tierhaaren. Auch Pflanzen jeglicher Art sind im Schlafzimmer tabu.

Vorsicht bei Medikamenten

Bei der Behandlung mit Medikamenten müssen Sie vorsichtiger sein als jene, die nicht an pulmonal-arterieller Hypertonie leiden. Im Allgemeinen sind Antihistamine allerdings ungefährlich für Patienten mit PH. Anders sieht es bei Medikamenten aus, die die Blutgefäße verengen. Beispiele hierfür sind Pseudoephedrin, Phenylephrin und verschiedene Nasensprays. Studien haben gezeigt, dass manche dieser Medikamente den Druck in der Lunge erhöhen, sowie die rechte Herzkammer belasten können. Wichtig ist, dass Sie den Beipackzettel genau durchlesen und mit Ihrem behandelnden Arzt die Vorgehensweise genau besprechen.

Abschließend sollten Sie sich immer daran erinnern, dass Allergien alleine keine Kurzatmigkeit hervorrufen. Sie sollten allerdings nicht unbehandelt bleiben, da sich sonst aus der Allergie ein allergisches Asthma entwickeln kann.



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