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Lungenhochdruck
Das PAH-Tagebuch – „Logbuch“ der Erkrankung

Das PAH-Tagebuch – „Logbuch“ der Erkrankung

17. Oktober 2016

Das Führen eines Tagebuchs kann bei Lungenhochdruck hilfreich sein. Erfahren Sie hier, welchen Zweck das Tagebuch hat, für wen es sinnvoll ist und welche Informationen aufgezeichnet werden können.

Was ist ein PAH-Tagebuch und wer sollte es führen?

Bei pulmonal-arterieller Hypertonie (PAH, Lungenhochdruck) werden Alltagstätigkeiten oft zur Herausforderung. Ein Tagebuch kann helfen, einen besseren Überblick zu gewinnen: Zu welchen Tageszeiten sind Sie am fittesten? Wann belasten Sie bestimmte Tätigkeiten am meisten? Was setzt Sie unter Stress, was macht Ihnen Angst? Ein Tagebuch eignet sich für alle Patientinnen und Patienten mit PAH, die besser planen und/oder bestimmte Werte gerne über längere Zeit dokumentieren und vergleichen möchten beziehungsweise herausfinden wollen, auf welche Zeiten sie anstrengende Tätigkeiten am besten legen können. Besonders hilfreich ist es oft für Patientinnen und Patienten, welche die Krankheit erst kürzlich diagnostiziert bekommen haben.

Was Sie im Tagebuch festhalten können

Was genau Sie in Ihrem persönlichen PAH-Tagebuch festhalten, sollten Sie ganz individuell entscheiden, je nachdem welcher der folgenden Punkte für Sie relevant ist.

  • Körperlicher Zustand: Wann sind Sie müde und erschöpft, wann tritt Atemnot auf, wann sind Sie besonders belastbar?
  • Psyche: Notieren Sie, wenn Sie Stress, Angst oder Trauer empfinden.
  • Medikamente: Wann nehmen Sie welche Dosis von welchem Medikament? Haben Sie Verbesserungen gespürt oder traten Nebenwirkungen auf?
  • Aktivitäten: Notieren Sie Unternehmungen, Bewegung, Sport und auch besondere Vorkommnisse (wie z.B. ein Besuch von Freunden).
  • Gewicht: Ein PAH-Tagebuch eignet sich auch ideal zur Gewichtskontrolle, indem Sie täglich (oder jeden zweiten oder dritten Tag) zur selben Zeit ihr Körpergewicht notieren.
  • Termine und Fragen: Halten Sie Arzttermine fest und notieren Sie Fragen, die Sie dort stellen möchten.

Die Auswertung des PAH-Tagebuches

Viele Informationen können Sie selbst auswerten oder nur für sich selbst notieren. Wenn Sie unsicher sind, dann werten Sie das Tagebuch jedoch besser mit Hilfe aus. Das kann – je nach Grund für das Tagebuch – Ihr Hausarzt, Ihr(e) behandelnde(r) Spezialist(in) für Lungenhochdruck oder Therapeut sein. Oft kann es auch sinnvoll sein, schon vor Beginn der Aufzeichnungen gemeinsam zu besprechen, welche Daten Sie festhalten sollten.



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