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Der richtige Sport für Kinder mit Lungenhochdruck

Der richtige Sport für Kinder mit Lungenhochdruck

23. September 2013

Lungenhochdruck beeinträchtigt den Alltag der Patienten und deren Angehöriger schwerwiegend. Für Betroffene kann schon der Weg vom Wohnzimmer in die Küche eine große Herausforderung darstellen. Treppensteigen gleicht einem Marathonlauf.

Aus diesem Grund sollte ein an pulmonal-arterieller Hypertonie erkrankter Mensch übermäßige, körperliche Anstrengung vermeiden, doch gerade bei Kindern ist es schwierig dies zu verhindern. Kinder brauchen viel Bewegung und auch wenn ein Kind mit Lungenhochdruck nicht genauso am Spielplatz herumtollen kann wie seine Altersgenossen, so kann ein dosiertes, ärztlich überwachtes Training den körperlichen Zustand des Patienten deutlich verbessern.

Yoga: Auch für Kinder!

Ihr Kind darf aufgrund der blutverdünnenden Medikamente keine Sportarten durchführen, bei denen es Gefahr läuft sich zu verletzen. Auch allzu große Anstrengung soll vermieden werden, da diese zu einem höheren Druck in der Lunge führen kann. Allerdings sind gewisse Gymnastik- und Dehnungsübungen sowie Yoga eine sinnvolle Ergänzung bei der Therapie von Lungenhochdruck. Bei Patienten, die während eines Klinikaufenthalts und danach unter ärztlicher Aufsicht Sport betreiben, kann eine Verbesserung der Herzfrequenz und der Sauerstoffaufnahme sowie eine verbesserte Lebensqualität beobachtet werden.

Yoga ist eine besondere Form der Entspannungsgymnastik. Sie besteht aus zwei Übungsformen: Körperübungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayamas), die dazu dienen Atemblockaden zu lösen und den Atemfluss zu verbessern. Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich der Yoga-Lehrer mit der Lungenhochdruck- Problematik auskennt. Bei der Auswahl eines Yoga-Lehrers kann Ihnen Ihre Krankenkasse helfen. Mehr dazu erfahren Sie auch in unserem Artikel: Yoga bei Lungenhochdruck.

Gymnastik ist ein weiterer Weg um für eine bessere Atmung zu sorgen. Durch bestimmte Übungen kann die Atemmuskulatur gestärkt werden. Diese Übungen sind zum Beispiel das Drehen des Oberkörpers, Rückenübungen, vorsichtiges Rumpfbeugen sowie isometrisches Training. Isometrisches Training ist eine besondere Form des Krafttrainings, wobei die Muskeln angespannt werden, deren Länge aber nicht verändert wird. Vielmehr wird bei diesen Übungen ein Druck oder Zug für mehrere Sekunden gehalten.

Egal für welche Art der oben aufgezeigten Übungen Sie sich entscheiden, wichtig ist es, dass Ihr Kind Spaß hat und nicht überfordert wird.



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