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Lungenhochdruck
Ein Baby mit PPHN kommt ins Haus

Ein Baby mit PPHN kommt ins Haus

29. Mai 2015

Die Diagnose pulmonale Hypertonie  bei Neugeborenen (PPHN) ist für die Eltern erst einmal ein Schock. Sie können wütend, ablehnend, traurig oder ängstlich reagieren. Erhebliche Ausgaben und ein schwerer zu bewältigender Alltag kommen auf die Familie zu. Was wiederum dazu führt, dass sich andere Geschwister vernachlässigt fühlen und daher auf das kranke Kind eifersüchtig sein können

Um das zu vermeiden, sollten Sie in jedem Fall ältere Kinder von Anfang an in das Geschehen um das Neugeborene mit einbeziehen und ihnen das Krankheitsbild der pulmonalen Hypertonie erklären, damit sie verstehen lernen, warum der Neuzuwachs besondere Zuwendung und Pflege braucht.

Wer übernimmt primär die Pflege?

Ein Problem, das es zu lösen gilt, ist auch die Frage, welcher Elternteil sich primär der Pflege des kranken Kindes widmen soll. Was wiederum bedeuten kann, dass einer der beiden auf seinen beruflichen Werdegang verzichten muss. Sie sollten dieses Problem eingehend besprechen und unbedingt in beiderseitigem Einvernehmen lösen.

Unterschiedliche Reaktionen

Auch müssen Sie damit rechnen, dass es zu jedem Zeitpunkt der Entwicklung des erkrankten Kindes zu unterschiedlichen Reaktionen ihrerseits und des Umfelds kommen wird, was die Kommunikation erschwert. Daher ist gegenseitiges Verständnis und das Eingehen auf den Partner eine wichtige Voraussetzung für die Harmonie in der Familie. Vermeiden Sie in jedem Fall Auseinandersetzungen vor Ihren Kindern!

Es geht um das Wohl des Kindes

Es ist leichter gesagt als getan, aber reagieren Sie niemals ungeduldig oder gar aggressiv auf Ihren Partner, wenn sich dieser auf einer anderen Gefühlsebene befindet, sich zu besorgt oder zu ängstlich zeigt. Im Grunde geht es nur um das kranke Kind und nicht um Ihren augenblicklichen Gemütszustand. Das müssen Sie sich immer vor Augen halten: Eltern, Geschwister und Angehörige sind für das Wohlbefinden des Kindes, das an pulmonaler Hypertonie leidet, überaus wichtig. Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit kann weder ein Medikament noch eine Maschine ersetzen.

Mehr zu PPHN und einen Erfahrungsbericht können Sie in unserem Magazin „ruhig atmen“ nachlesen.



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