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Ernährung bei PAH - Teil 1: Ernährung bei Lungenhochdruck

Ernährung bei PAH – Teil 1: Ernährung bei Lungenhochdruck

2. Mai 2016

Die Ernährung beeinflusst den Körper in vielerlei Hinsicht: Sie sorgt für die Zufuhr aller lebenswichtigen Bausteine, sie kann das Immunsystem stärken und uns fit und gesund halten. Erfahren Sie hier, was Patienteninnen und Patienten mit pulmonaler Hypertonie bei ihrer Ernährung besonders beachten sollten.

Das Gewicht und die Trinkmenge

Für Patienten mit Lungenhochdruck ist es besonders wichtig, das Idealgewicht anzustreben. Außerdem sollten Sie täglich ihr Gewicht kontrollieren, denn schnelle Gewichtszunahme kann ein Zeichen für Wassereinlagerungen durch eine verschlechterte Herz- oder Nierenfunktion sein. In diesem Fall sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, ob die tägliche Trinkmenge reduziert werden soll (Empfehlung für gesunde Menschen: Zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag).

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile. Sie fördern die Verdauung und spielen eine Rolle bei der Regulation der Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Lösliche Ballaststoffe wie Pektin und Inulin findet man in Früchten, Gemüse und Nüssen. Vollkornprodukte liefern unlösliche Ballaststoffe wie die Pflanzenfasern Lignin oder Zellulose. Tipp: Beim Kauf von Brot oder Gebäck den Bäcker nach dem Vollkornanteil fragen, denn dunkel aussehende Sorten enthalten nicht immer mehr Vollkorn.

Bitterstoffe

Bitterstoffe regen die Verdauung an, indem sie die Durchblutung und Sekretproduktion im Magen-Darm-Bereich steigern. In der alternativen Medizin werden Bitterstoffe auch verwendet um zu entgiften und das Immunsystem zu aktivieren. Probieren Sie es doch einfach aus, zum Beispiel mit einer Grapefruit zum Frühstück, Ingwer als Tee oder als Gewürz in einem asiatischen Essen oder Rucola und Radicchio im Salat.

Weitere Tipps für die Ernährung bei Lungenhochdruck

  • Wenig Kochsalz: Viel Salz ist in Wurst, Käse, Fertiggerichten, Chips und Knabbersachen enthalten. Achten Sie auf salzarme Alternativen: Ungesalzene Nüsse statt Chips, salzarme Käse- und Wurstsorten. So enthält zum Beispiel geräucherter Schinken fast doppelt so viel Salz wie gekochter Schinken. Salzarme Käsesorten sind Mozzarella, Frischkäse und Emmentaler.
  • Meiden Sie größere Mengen Alkohol.
  • Große Mahlzeiten führen bei einigen Patienten zu Luftnot. Besser: Mehrmals täglich kleine Portionen.

Lesen Sie weiter im zweiten und dritten Teil unserer „Ernährung bei PAH“-Reihe:

Ernährung bei PAH, Teil 2: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate
Ernährung bei PAH, Teil 3: Vitamine und Mineralstoffe



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