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Ernährung bei PAH - Teil 2: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate

Ernährung bei PAH – Teil 2: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate

9. Mai 2016

Die Nährstoffe lassen sich in drei große Gruppen einteilen: Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Im zweiten Teil unserer Artikelserie zur Ernährung bei Lungenhochdruck erfahren Sie, welche Proteine (Eiweiße), Fette und Kohlenhydrate gesund sind und welche Sie besser meiden sollten.

Kohlenhydrate

Zu den Kohlenhydraten gehören Einfachzucker wie Traubenzucker und Mehrfachzucker wie Stärke. Einfachzucker werden schnell aufgenommen und lassen den Blutzucker (und als Reaktion darauf den Insulinspiegel) rasch ansteigen. Man sagt dazu auch: Sie haben einen hohen glykämischen Index.

Wer unter Lungenhochdruck leidet, sollte solche schnell verfügbaren Kohlenhydrate meiden und lieber langkettige Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Getreideprodukte) in seine Ernährung aufnehmen. Ein hoher Ballaststoffanteil (Vollkornprodukte) sorgt zusätzlich dafür, dass die Kohlenhydrate langsam abgebaut werden. Meiden Sie daher Süßigkeiten sowie Zucker und essen Sie statt Weißmehl- lieber Vollkornprodukte.

Fett

Butter, Obers, Schmalz, Wurst und Fertigprodukte enthalten vorwiegend gesättigte Fettsäuren. Gesünder und wichtig zur Senkung des Cholesterinspiegels sind jedoch ungesättigte Fettsäuren. Die wichtigste, einfach ungesättigte Fettsäure ist die Ölsäure (enthalten zum Beispiel in Olivenöl und Rapsöl). Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören die Omega-3-Fettsäuren in fettreichem Fisch (Makrele, Lachs, Thunfisch). Omega-6-Fettsäuren findet man in Maiskeim-, Weizenkeim- und Distelöl.

Unser Tipp: Einmal die Woche Fisch und öfter Salat. Salat ist nicht nur gesund, in der Salatmarinade lässt sich die tägliche Dosis eines gesunden Öls optimal unterbringen.

Eiweiß (Protein)

Eiweiße (oder Proteine) sind die grundlegenden Bausteine für Muskeln, Knochen, Blut, Immunsystem und alle Enzyme und Hormone. Nahrungsproteine werden im Körper in Aminosäuren zerlegt, die dann wieder zu körpereigenen Proteinen zusammengesetzt werden.

Wichtig ist die biologische Wertigkeit von Proteinen. Sie sagt aus, wie viel Gramm Körperprotein aus 100 Gramm Nahrungsprotein gebildet werden kann. Die biologische Wertigkeit ist höher, je ähnlicher die Aminosäurezusammensetzung der unseres Körpers ist.

Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit:

  • Ei, Käse und Milchprodukte
  • Mageres Fleisch
  • Hülsenfrüchte, Tofu und Nüsse
  • Optimal: Kombinationen tierischer und pflanzlicher Lebensmittel

Im ersten Teil unserer „Ernährung bei PAH“-Artikelreihe haben wir allgemeine Tipps zur Ernährung bei Lungenhochdruck zusammengefasst. Diese können Sie hier nachlesen.

Lesen Sie im dritten und letzten Teil der Reihe alles über Mineralstoffe und Vitamine bei PAH.



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