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Erschöpfungssyndrom (Fatigue) bei Lungenhochdruck

Erschöpfungssyndrom (Fatigue) bei Lungenhochdruck

1. Mai 2017

Patienten mit Lungenhochdruck fühlen sich krankheitsbedingt häufiger müde und erschöpft. Doch Fatigue (Erschöpfungssyndrom) ist mehr als einfache Müdigkeit. Hier erfahren Sie, ab wann man von Fatigue spricht und wie Sie am besten damit umgehen können.

Was ist Fatigue?

Fatigue (ausgesprochen: Fatieg) ist ein Krankheitsbild, das alleine oder aufgrund bestimmter Krankheiten oder Therapien auftreten kann, unter anderem bei Lungenhochdruck. Fatigue ist eine ausgeprägte Form der Erschöpfung mit stark erhöhtem Ruhebedürfnis und geringerer Belastbarkeit. Die Schwäche lässt sich durch Ausruhen oder Ausschlafen nicht überwinden. Für das Umfeld ist es oft nur schwer nachvollziehbar, wie sehr Fatigue die Lebensqualität einschränkt und wie sehr Betroffene unter der extremen Erschöpfung leiden. In ausgeprägten Fällen sind selbst normale Alltagstätigkeiten nicht mehr möglich.

Ursachen des Erschöpfungssyndroms

Bei der Entstehung von Fatigue können mehrere Faktoren zusammenspielen. Bei Patienten mit Lungenhochdruck ist oft eine Herzschwäche, Sauerstoffmangel und/oder der Abbau von Muskelmasse durch fehlende Bewegung ein Auslöser. Zusätzlich können Depressionen oder eine depressive Verstimmung zu diesem Syndrom beitragen. Auch kraftraubende Schmerzen, Schlafstörungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Begleiterkrankungen und Mangelernährung können Fatigue auslösen oder verschlimmern.

Tipps bei Fatigue

Tritt schwere Erschöpfung auf, die sich durch Ausruhen und genügend Nachtschlaf nicht bessert, sollte immer ein Arzt aufgesucht wurden. Doch auch selbst können Sie einige Dinge tun, um besser mit der Müdigkeit umgehen zu können:

  • Lassen Sie sich helfen: Fatigue ist eine Erkrankung. Sie sind nicht „einfach nur müde“. Nehmen Sie Hilfe von Freunden oder der Familie an, wenn es nötig ist.
  • Den Alltag anpassen: Legen Sie Aktivitäten in die Phasen, in denen Sie fit sind. Gönnen Sie sich Pausen und ruhen Sie sich aus, wenn Sie das Bedürfnis danach haben.
  • Bewegungstraining: Patienten mit Lungenhochdruck müssen zwar vorsichtig bei körperlichen Belastungen sein. Sie können aber mit Ihrem Arzt besprechen, ob ein leichtes Bewegungsprogramm sinnvoll ist.
  • Ernährung umstellen: Manchmal kann es helfen, sich mit viel frischem Obst und Gemüse, dafür weniger tierischen Fetten zu ernähren. Ebenfalls oft hilfreich: Ausreichend trinken.

 

BLOG 018 / 2017



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