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Ganz oder teilweise arbeitsunfähig? Alternativen und Tipps

Ganz oder teilweise arbeitsunfähig? Alternativen und Tipps

30. Oktober 2017

Wird man krankheitsbedingt arbeitsunfähig, ändert sich der Alltag massiv. Das kann oft belastend sein. Wir möchten Ihnen Tipps geben, wie Sie mit dieser neuen Situation am besten umgehen können.

Großer Einschnitt im Leben

Wenn jemand aufgrund seines Lungenhochdrucks oder anderer Erkrankungen nicht mehr arbeiten kann, ist das ein großer Einschnitt im Leben. Der tägliche Kontakt zu den Kollegen, Erfolgserlebnisse und die Bestätigung durch den Beruf fallen weg. Nicht umsonst leiden Rentner und Langzeitarbeitslose – Studien zufolge – deutlich häufiger unter Depressionen, Gereiztheit und Antriebslosigkeit. Auch wer die Arbeitszeit verkürzen oder auf körperlich weniger anstrengende Tätigkeiten umsteigen muss, empfindet das oft als Belastung oder fühlt sich minderwertig.

Die längere Zeit zu Hause, die sich so mancher Berufstätige wünscht, ist in der Realität oft gar nicht so angenehm. Langeweile macht sich breit, oft sehen sich Ehepartner oder andere Familienmitglieder nun deutlich häufiger, was schön sein kann, aber auch zu Differenzen führen kann.

Wer krankheitsbedingt berufsunfähig wird, hat zusätzlich zu alledem auch noch mit der Belastung durch die Krankheit zu kämpfen, doch mit einigen Tipps lässt sich das Beste aus der neuen Situation machen.

Langeweile und „Abwärtstrend“ vermeiden

Lebt man mit einem Partner zusammen, ändert sich viel, wenn die Arbeit wegfällt. Automatisch gibt es weniger Freiräume, wenn man plötzlich viel mehr Zeit miteinander verbringt. Hier können zwei Tipps helfen:

  • Kümmern Sie sich bewusst um „Qualitätszeit“, unternehmen Sie gemeinsam Dinge, die Spaß machen.
  • Sorgen Sie für Auszeiten und pflegen Sie individuelle Interessen, das belebt die Beziehung.

Wer sich daheim langweilt, gerät oft in eine Abwärtsspirale. Je weniger man unternimmt und an täglichen Pflichten hat, desto schwerer fällt es mit der Zeit, sich aufzuraffen. Mit den folgenden Tipps findet man Alternativen und Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Suchen Sie sich neue Hobbys. Welche Hobbys hatten Sie früher? Wovon haben Sie immer schon geträumt? Was davon könnten Sie auch heute noch umsetzen?
  • Suchen Sie sich Herausforderungen und sorgen Sie für geistigen Input.

Einige Ideen für neue Hobbys und Herausforderungen finden Sie hier:

Handarbeiten
Kreatives Basteln
Malen und Zeichnen
Ehrenamtliche Arbeit
Fotografieren
Sprachen lernen
Theater spielen

 

BLOG 044 / 2017



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