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Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf

12. Januar 2015

Für Patienten und Patientinnen mit Lungenhochdruck ist gesunder Schlaf von besonderer Bedeutung. Einige allgemeine Regeln können helfen, die Nachtruhe zu verbessern.

Die richtige Schlafzimmerausstattung

Statten Sie Ihr Bett mit einer geeigneten Matratze und einem zweckmäßigen Kopfkissen aus. Wenn Sie zu flach liegen, erschwert Ihre pulmonal-arterielle Hypertonie das Atmen. Legen Sie Ihren Kopf daher lieber etwas höher. Leiden Sie grundsätzlich unter Schlafproblemen, empfiehlt es sich außerdem, allein zu schlafen. So haben Sie mehr Ruhe. Nutzen Sie Ihr Bett ausschließlich für die Nachtruhe. Sofern Sie noch ein paar Seiten lesen möchten, sollten Sie dies möglichst anderswo tun.

Benutzen Sie anstelle eines dicken Federbettes besser zwei dünne Steppdecken und gegebenenfalls noch ein paar Wolldecken. So können Sie leicht eine Decke weglegen, wenn es Ihnen nachts zu heiß wird. Wichtig ist vor allem, dass Sie beim Zubettgehen ausreichend warm liegen. Mit kalten Füßen schläft es sich schlecht. Verwenden Sie daher unbedingt Schlafsocken, wenn Sie unter „Eisbeinen“ leiden. Auch ein Fußbad mit Salz vor dem Schlafengehen gibt angenehm warme Füße.

Rituale vor dem Zubettgehen

Nach 18:00 Uhr sollten Sie höchstens noch eine Kleinigkeit essen. Spätere Mahlzeiten bedeuten eine zusätzliche Belastung für den Körper und können Sie um Ihre gesunde Nachtruhe bringen. Das Hören von Entspannungsmusik kann ebenso helfen zur Ruhe zu kommen, wie Meditation oder Atem- bzw. Entspannungsübungen. Vertrauen Sie Ihre Sorgen und Nöte einem Tagebuch an, bevor Sie zu Bett gehen. Danach ist Ihr Kopf wesentlich freier und Sie schlafen schneller ein.

Pulsoximeter und Sauerstoffmaske

Durch Verwendung eines Pulsoximeters können Sie sicherstellen, dass Ihr Körper während der Nacht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Entsprechende Geräte schlagen Alarm, wenn Ihre Sauerstoffwerte zu niedrig sind. Gegebenenfalls ist bei fortgeschrittener Krankheit sogar die Kopplung mit einer Sauerstoffmaske notwendig.

Gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt können Sie diese und auch andere Wege zu einem gesunden Schlaf besprechen.



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