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Impfen schützt

Impfen schützt

5. Oktober 2015

Unser Immunsystem schützt uns vor Bakterien, Viren und Parasiten. Aber gerade bei Patienten mit Lungenhochdruck ist das körpereigene Abwehrsystem oft nicht stark genug um sich gegen diese Erreger zu wehren.

Daher spielen bei der Bekämpfung von Krankheiten Impfungen eine große Rolle. Wir stellen Ihnen im Folgenden einige wichtige Impfungen vor.

Impfung gegen Pneumokokken

Pneumokokken, die durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten oder Sprechen) übertragen werden, können sehr schwere Erkrankungen wie Hirnhaut-, Lungen- oder Mittelohrentzündungen verursachen. Bei zwei bis zehn Prozent der Erkrankten verlaufen Pneumokokken sogar tödlich, bei etwa 15 Prozent entstehen dauernde Folgeschäden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher besonders Patienten mit Lungenerkrankungen, sich gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Die Impfung kann zeitgleich mit der Grippeschutzimpfung erfolgen. Eine Wiederholungsimpfung im Abstand von fünf Jahren wird für alle Patienten mit erhöhtem Risiko empfohlen.

Die Grippeschutzimpfung

Die echte Grippe ist eine akute Viruserkrankung, die ebenfalls durch Tröpfcheninfektion, durch Händeschütteln und durch gemeinsam benutzte Gegenstände – z.B. Türgriffe und Haltestangen – übertragen werden kann. Eine gefürchtete Komplikation der Influenza ist die Lungenentzündung, aber auch Entzündungen des Mittelohrs, des Gehirns oder des Herzmuskels können auftreten.

Durch die Grippeschutzimpfung kann man sich gegen die ‚echte’ Grippe schützen. Jedoch kann eine Ansteckung nicht vollständig vermieden werden. Wer geimpft ist, durchlebt einen deutlich milderen Verlauf der Krankheit. Da sich  der Virus schnell verändert, ist eine jährliche Impfung im Herbst notwendig.

Die Impfung ist auch noch während der Grippe-Saison sinnvoll.

Impfung gegen Keuchhusten

Keuchhusten (Pertussis) ist keine reine Kinderkrankheit mehr, es erkranken auch immer mehr Erwachsene daran. Die Krankheit wird durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst, das durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

Bei Erwachsenen äußert sich Keuchhusten anders als bei Kindern und wird deshalb nicht oder erst spät erkannt. Einziger Hinweis auf Keuchhusten im Erwachsenenalter ist oft ein hartnäckiger, quälender Husten unbekannter Ursache, der über mehrere Wochen anhält. Der Impfschutz hält nur etwa zehn Jahre an. Es empfiehlt sich daher auch, sich als Erwachsener erneut gegen Pertussis impfen zu lassen, zum Beispiel zusammen mit einer Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie und Tetanus.

Besonders wichtig ist es aber, bestehende Impfungen, falls nötig, regelmäßig aufzufrischen. Arbeiten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt einen individuellen Impf-Plan aus, um eventuelle Risiken oder auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu besprechen bzw. zu vermeiden.



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