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Lebenshilfe
Kinder mit Lungenhochdruck in der Schule

Kinder mit Lungenhochdruck in der Schule

4. März 2013

Kinder mit Lungenhochdruck sind in der Schule nur dann gut aufgehoben, wenn alle Beteiligten über den Lungenhochdruck informiert sind, sich strengstens an die Handlungsanweisungen halten und eng miteinander zusammenarbeiten. Auch die Begleitpersonen und die Kinder selbst müssen viele Dinge beachten.

Schule bedeutet viel Bewegung, Stress und oft schlechte Luft in den Klassenräumen. All dies ist Gift für ein Kind mit Lungenhochdruck. Sowohl das Lehrpersonal als auch die Mitschüler müssen sich auf die Situation des kleinen Patienten einstellen, um dessen Leben nicht zu gefährden.

Informieren Sie die Schule Ihrer Kinder umfassend!

Im ersten Schritt ist es deshalb erforderlich, das Lehrpersonal umfassend zu informieren über die Krankheit im Allgemeinen und die individuelle Situation des Kindes im Besonderen. Dazu reicht es nicht aus, dem Klassenlehrer einen kleinen Zettel in die Hand zu drücken. Optimal wäre eine Klassen-oder besser Gesamtkonferenz, in der alle Lehrkräfte die gleichen Informationen aus erster Hand erhalten. Dazu sollten die Eltern und nach Möglichkeit ein Fachmann (zum Beispiel der behandelnde Arzt) Klartext reden. Dabei müssen auch Notfallmaßnahmen besprochen werden. Informationsbroschüren und Hinweise auf Informationsangebote im Internet helfen, das Gehörte zu vertiefen.

Aufgaben der Schule

Seitens der Schule sind dann die erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

  • Dazu gehört eine klare Information der Mitschüler, eventuell auch unter Mithilfe der Eltern. Dies fördert die Empathie der Mitschüler, erleichtert die Integration des Kindes und hilft, Mobbing zu vermeiden.
  • Eine körperliche und psychische Überanstrengung des Kindes ist absolut zu vermeiden.
  • Es muss für eine ausreichende Lüftung der Klassenräume gesorgt werden.
  • Befindet sich der Klassenraum in einem Obergeschoss, sollte eine Verlegung ins Erdgeschoss in Angriff genommen werden, um Treppensteigen zu vermeiden.
  • Ein weiteres, nicht unerhebliches Problem stellt das erhöhte Infektionsrisiko durch erkrankte Mitschüler dar.

Es gibt also vieles zu beachten sind, wenn ein Kind mit Lungenhochdruck in die Schule geht. Die Leitlinie ist dabei stets das Wohl des Kindes.



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