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Lungenhochdruck
Lästige Wassereinlagerungen: So schaffen Sie Abhilfe!

Lästige Wassereinlagerungen: So schaffen Sie Abhilfe!

1. Februar 2016

Wassereinlagerungen (Ödeme) sind eine unangenehme Begleiterscheinung von Lungenhochdruck. Manchmal sind es sogar diese Ödeme, die einen Hinweis auf PAH geben und die richtige Diagnose ermöglichen. Zum Glück kann man einiges gegen die Wassereinlagerungen tun. Das sind die besten Tipps:

Wichtig bei Lungenhochdruck: Wassereinlagerungen im Blick behalten!

Verschlimmern sich die Ödeme, kann das auf eine Verschlechterung des Lungenhochdrucks hinweisen. Deshalb sollten Sie Ihre Wassereinlagerungen gut beobachten. Das gelingt zum Beispiel durch tägliches Wiegen. Wenn Sie plötzlich stark zunehmen, können vermehrte Wassereinlagerungen die Ursache sein. Suchen Sie dann möglichst bald Ihre(n) behandelnde(n) Ärztin/Arzt auf.

Was tun gegen Wassereinlagerungen bei Lungenhochdruck?

Sind die Wassereinlagerungen stark ausgeprägt oder verursachen sie Probleme, werden meist sogenannte Diuretika verschreiben. Diese Medikamente helfen dem Körper, das überflüssige Wasser wieder loszuwerden. Welche Diuretika für Sie geeignet sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin besprechen. Nehmen Sie keine Medikamente auf eigene Faust, auch keine frei verkäuflichen!

Zusätzliche Abhilfe bei Wassereinlagerungen schaffen diese Maßnahmen:

  • Bauen Sie Übergewicht ab, das schont die Venen und kann Ödeme deutlich verbessern.
  • Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich auch auf die Wassereinlagerungen aus. Bitten Sie um eine Ernährungsberatung, wenn Sie unsicher sind.
  • Auch regelmäßige Bewegung hilft dem Körper, das überflüssige Wasser loszuwerden. Überfordern Sie sich nicht, aber achten Sie darauf, sich im Alltag nach Ihren Möglichkeiten zu bewegen. Schon kleine Maßnahmen können eine große Wirkung haben.
  • Verschiedene Heilpflanzen fördern die Ausscheidung von Wassereinlagerungen, zum Beispiel Birkenblätter oder Löwenzahn. Sprechen Sie aber unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt/Ihrer Ärztin, ob diese Pflanzen für Sie geeignet sind.
  • Trinken Sie kontrolliert, schließlich muss die Flüssigkeit, die Sie aufnehmen, auch wieder ausgeschieden werden. Fragen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin danach, ob und wie stark Sie Ihre Trinkmenge einschränken sollten.

Generell gilt: Bleiben Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin im Gespräch und holen Sie im Zweifelsfall eine zweite Meinung ein. Nehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit selbst in die Hand!



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