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Lungenhochdruck
Leitfaden für das Arzt-Gespräch

Leitfaden für das Arzt-Gespräch

5. Januar 2015

Gut vorbereitet haben Patienten, bei denen der Verdacht auf Lungenhochdruck besteht, die besten Chancen, beim Gespräch mit ihrem Arzt zu wohlüberlegten Entscheidungen bezüglich der Diagnostik oder der Therapie zu kommen. Dieser Leitfaden kann Ihnen dabei helfen, zum guten Gelingen eines konstruktiven Arzt-Patienten-Gesprächs beizutragen.

Vorbereitungen für das Arzt-Gespräch

Überlegen Sie sich schon vorher, was der Arzt erfahren sollte, welche Fragen Sie stellen möchten und in welchem Umfang Sie sich an einer anstehenden Entscheidung beteiligen wollen. Denken Sie außerdem darüber nach, ob Sie von einem Angehörigen oder einem Freund zum Arzt begleitet werden möchten.

Damit Ihr Arzt eine erfolgversprechende Behandlung einleiten kann, muss er beispielsweise wissen, welche Symptome Sie haben und was Sie bereits tun, um Ihre Beschwerden zu lindern.

Um zu verhindern, dass wichtige Dinge beim Arztgespräch in Vergessenheit geraten, empfiehlt es sich, die maßgeblichsten Inhalte Ihrer Krankengeschichte aufzuschreiben. Notieren Sie Ihre Fragen in einer Liste und nehmen Sie diese zum Gespräch mit. Ihre dringendsten Anliegen sollten auf dieser Liste ganz oben stehen.

Leitfaden für das Arzt-Gespräch

Beschreiben Sie Ihre Symptome so genau wie möglich: Seit wann treten die Beschwerden auf? Wie wirken diese sich aus? Traten in Ihrer Familie bereits Erkrankungen der Atemwege, Allergien oder allergieähnliche Gesundheitsprobleme in Erscheinung?

Informieren Sie den Arzt darüber, wie Sie bisher behandelt wurden und welche Medikamente Sie einnehmen, egal ob diese verschreibungspflichtig sind oder nicht. Auch Vitaminpräparate sollten Sie erwähnen.

Wichtig ist für den Arzt außerdem zu wissen, welche Faktoren die Symptome, beispielsweise Atemnot, bei Ihnen auslösen, zu welcher Tageszeit sich die Beschwerden am stärksten zeigen und wie sich körperliche Anstrengung auswirkt.

Scheuen Sie sich nicht davor, während der Unterhaltung Notizen zur Diagnose und zu Behandlungsmethoden zu machen. Stellen Sie Fragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Umfassend informiert zu sein, ist Ihr gutes Recht.



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