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Lungenhochdruck und Pollenallergie

Lungenhochdruck und Pollenallergie

1. April 2013

Wer unter Lungenhochdruck leidet, hat es meist schwer. Demgegenüber ist eine Pollenallergie noch recht moderat. Kommen jedoch beide Leiden zusammen, wird das Atmen zur Belastung.

Einer wichtigsten Umstände bei Lungenhochdruck ist die ausreichende Versorgung mit Sauerstoff. Immerhin macht dies den Patienten etwas weniger abhängig von medizinischen Geräten. Dass der Sauerstoffgehalt der Umgebung nicht immer ausreicht, um einen Lungenhochdruck-Patienten ausreichend zu versorgen, ist ein anderes Thema. Entscheidend ist jedoch, dass PAH-Patienten möglichst viel Sauerstoff aus der Umgebungsluft erhalten sollten.

Pollenallergie als Problem

Doch genau dies wird problematisch, wenn sich zu der pulmonalen Hypertonie eine Pollenallergie gesellt. Denn in diesem Fall kann die Außenluft das Wohlempfinden beeinträchtigen. Die in ihr enthaltenen Pollen rufen allergische Reaktionen hervor, wobei Hautreizungen und Juckreiz noch die harmloseren sind. Meist sind die Augen-, Nasen- und Mundschleimhäute massiv gereizt. Die Augen tränen, die Nase läuft, und der Patient wird durch ständige, heftige Niesanfälle regelrecht geschüttelt. Hinzu kommen Erschöpfungssymptome wie Mattheit und Abgeschlagenheit. Die Antihistamin-Bildung im Körper ist im vollen Gange, das Immunsystem bekämpft den vermeintlichen Feind. Eine Pollenallergie resultiert nicht selten auch in einer Kreuzallergie und einer Lebensmittelunverträglichkeit.

Der Aufenthalt im Freien und sogar das Lüften können so für einen Patienten mit Lungenhochdruck beschwerlich werden. Die Symptome der Pollenallergie beeinträchtigen den Körper zusätzlich, und das Immunsystem verausgabt sich mit der Bekämpfung der eigentlich harmlosen Stoffe.

Das können Sie tun

Eine frühzeitige Hyposensibilisierung, soweit möglich und sinnvoll, ist deshalb anzuraten. Pollenallergien werden üblicherweise auch mit Kortison-Nasenspray behandelt. Entsprechende Medikamente (auch Antihistaminika-Tabletten) und das Notfallset sollten immer zur Hand sein. Schutzmaßnahmen wie Pollengitter und Luftfilter helfen, Pollen in der Wohnung einzudämmen. Beim Aufenthalt im Freien empfiehlt sich eine schützende Kleidung einschließlich Kopfbedeckung, eventuell auch eine Atemschutzmaske und eine rundum geschlossene Sonnenbrille. Mit einer anschließenden Dusche lassen sich anhaftende Pollen abspülen. Gegebenenfalls muss verstärkt auf die Sauerstoffmaske zurückgegriffen werden. Auch hier sollten alle Maßnahmen mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, um mögliche Komplikationen oder gar Wechselwirkungen mit Medikamenten zu vermeiden.



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