THERAPIE ATEMTRAINING ANGEHÖRIGE ERFAHRUNGSBERICHTE ENTSPANNUNG

Gemeinsam den Alltag meistern

Erhält ein geliebter Mensch die Diagnose Lungenhochdruck ist das natürlich ein Schock. Aber denken Sie daran: Sie als Angehöriger können erheblich dazu beitragen, die Lebensqualität des Erkrankten zu verbessern. Entschleunigen Sie den Alltag indem Sie keinen Druck ausüben und keinen Stress verursachen. Seien Sie einfühlsam und hilfsbereit, aber nehmen Sie dem Erkrankten nicht seine Selbstbestimmung. Er wird viele Dinge noch selbst bewältigen können. Bleiben Sie aber aufmerksam und helfen Sie, wenn es erforderlich ist. Die erkrankte Person sieht sich ohnhin mit dem Dilemma konfrontiert, Ihnen nicht zu sehr zur Last fallen zu wollen und gleichzeitig auf Hilfe angewiesen zu sein. Sprechen Sie miteinander und überlegen Sie gemeinsam, auf welche Weise Sie den Alltag am besten meistern könnten.

Erwägen Sie folgende Möglichkeiten, um zu unterstützen:

  • Besorgungen erledigen
  • Mahlzeiten vorbereiten
  • Arbeiten im Haushalt erledigen
  • Zu Arztterminen begleiten
  • Bei Arztterminen Notizen machen
  • Medikamente abholen

Mut zur Selbsthilfe

Viele Angehörige vergessen im Angesicht des Leids ihres Familienmitglieds ihre eigenen Bedürfnisse und Energiereserven. Wenn Sie sich vernachlässigen werden Sie Ihrem Angehörigen jedoch keine Hilfe mehr sein können. Oft hilft es, mit gleichgesinnten Menschen zu reden und Erfahrungen auszutauschen, um sich gegenseitig aufzubauen. Die „Initiative Lungenhochdruck“ ist hierfür eine geeignete Anlaufstelle. Scheuen Sie sich nicht, Hilfsorganisationen zur Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Caritas, das Rote Kreuz und auch Hilfswerk bieten in Österreich verschiedene Möglichkeiten der mobilen Hauskrankenpflege.

Informationen über Hilfsangebote einholen

Die Erkrankung ist wie bereits öfter gesagt selten. Trotzdem gibt es Möglichkeiten um an Hilfsangebote, Tipps für den Alltag und Heilbehelfe zu kommen. Die Informationsplattform „ruhig atmen“ versucht Sie dabei nach bestem Wissen zu unterstützen. Wenn nach Lektüre unserer Website Fragen offen geblieben sind, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Für individuelle medizinische und therapeutische Auskünfte konsultieren Sie aber in erster Linie Ihren behandelnden Arzt.

Die Ergebnisse der internationalen Studie „Auswirkungen der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) auf das Leben der Patienten und pflegenden Angehörigen“ können Sie hier downloaden: Studienergebnisse.

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