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Medikamenten-Management

Medikamenten-Management

9. Dezember 2013

Bei der Behandlung von Lungenhochdruck ist man auf eine effektive und kontinuierliche Medikation angewiesen. Im Alltag fällt es aber häufig schwer, bei der Medikamenteneinnahme die Übersicht zu behalten und die Einnahmezeiten im Blick zu behalten.

Abhilfe schaffen spezielle Medikamenten-Tagebücher, sowohl in schriftlicher, als auch in elektronischer Form.

Das Medikamenten-Tagebuch

In einem Medikamenten-Tagebuch dokumentieren Sie genau, wann und wie viele Tabletten einzunehmen sind. Sie erhalten so einen guten Überblick der einzelnen Einnahmetermine und der gegebenen Intervalle. Auch etwaige Nebenwirkungen lassen sich in einem Medikamenten-Tagebuch festhalten. Egal, ob es sich um eine plötzliche Appetitlosigkeit handelt oder einen leichten Schwindelanfall, jeder noch so kleine Hinweis kann für den behandelnden Arzt wertvoll sein und sollte von Ihnen im Medikamenten-Tagebuch dokumentiert werden.

Die digitale Hilfestellung

Mittlerweile haben sich neben den klassischen Medikamenten-Tagebüchern auch spezielle Apps für das Smartphone als nützliches Hilfsmittel etablieren können. Mit kostenlosen Programmen, wie etwa dem App „Meine Medizin“, welches unter anderem von der Wiener Ärztekammer mit herausgegeben wird, können Sie sich eine detaillierte Übersicht über Ihre Medikamente verschaffen. Des Weiteren bieten diese Apps die Möglichkeit, Sie per Erinnerungsfunktion auf den jeweiligen Einnahmezeitpunkt hinzuweisen. Auch digitale Tablettenboxen aus dem Sanitätshaus sind mit einer solchen Erinnerungsfunktion ausgestattet und senken so effektiv das Risiko, einen Einnahmetermin zu verpassen.

Kleine Erinnerungstipps für den Alltag

Abschließend haben wir für Sie noch einige Tipps zum alltäglichen Umgang mit Medikamenten bei pulmonal-arterieller Hypertonie. So empfiehlt es sich etwa, die einzunehmenden Tabletten an gut sichtbaren Stellen im Haushalt zu platzieren. Sie können zum Beispiel Tabletten, welche Sie zum Frühstück einnehmen sollen, auf dem Brotkasten deponieren und sie so problemlos in die morgendliche Routine einbauen.

Probieren Sie aus, welche Erinnerungsmethode sich für Sie am besten bewährt und scheuen Sie auch nicht vor dem Führen eines Medikamenten-Tagebuchs zurück. Jedes Stück Übersicht, dass Sie dadurch gewinnen, kann Ihnen helfen, den Alltag besser zu meistern.

 



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