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Lebenshilfe
Mehr Mobilität!

Mehr Mobilität!

18. Februar 2013

Eine Gehhilfe, ein Rollator, ein Rollstuhl oder auch ein Scooter können die Mobilität gerade bei pulmonal-arterieller Hypertonie erweitern. Möglicherweise erlauben Ihnen diese Hilfsmittel sogar einen größeren Aktionsradius als bisher. Sie könnten vielleicht wieder einmal einen Besuch machen, ein Cafè oder eine kulturelle Veranstaltung besuchen.

Der Rollstuhl verschafft Mobilität

Fachgeschäfte unterscheiden zwischen einem Faltrollstuhl, einem Elektrorollstuhl, einem Pflegerollstuhl und einem Duschrollstuhl. Der Faltrollstuhl ist das ideale Fortbewegungsmittel für den Alltag und die Reise, falls eine Begleitperson den Rollstuhl bewegt. Für größtmögliche Sicherheit sorgt eine Feststell- oder Trommelbremse am Gerät. Der Elektrorollstuhl fördert die Unabhängigkeit von einer weiteren Person. Beim Kauf sollte jedoch auf die Reichweite, die Steuerung (links oder rechts), verwendbar vorwiegend für innen oder außen sowie die gewünschte Geschwindigkeit geachtet werden. Der Pflegerollstuhl entlastet mit seinen vielfältigen verstellbaren Möglichkeiten den Pflegealltag. Der Duschrollstuhl sorgt für die notwendige Sicherheit und Mobilität im Naßbereich.

Ratschläge für den Rollstuhlkauf:

– Für die richtige Sitzbreite messen Sie bitte im Sitzen die Beckenbreite und rechnen anschließend noch 5 cm dazu.

– Verfügt der Rollstuhl über lange Seitenteile, finden Ihre Unterarme gut Platz auf den Armauflagen.

– Verfügt der Rollstuhl über kurze Seitenteile, können Sie damit näher an einen Tisch fahren.

– Informieren Sie sich im Geschäft über mögliche Sonderausstattungen. Diese können in der Regel nicht nachgerüstet werden.

Der Rollator

Ein Rollator hilft beim Gehen und ermöglicht jederzeit eine erholsame Pause. Der Rollator sollte unbedingt mit einer feststellbaren Bremse ausgestattet sein, um unterwegs ausreichend Sicherheit zu bieten. Zusätzlich können Rollatoren über eine Unterarmauflage, eine Armauflage oder Achselstützen verfügen. Mit einem Rollator sind Sie selbst in der Straßenbahn nicht unbedingt auf einen Sitzplatz angewiesen.

Der Scooter

Beliebt und gern genutzt werden die leicht zu bedienenden Elektro-Fahrzeuge. Allerdings sind die Scooter nur für eine leichte Gehschwäche oder Gehbehinderung ausgerichtet. Wie bei einem Fahrzeug muss die Lenkstange gehalten und bewegt werden. Deshalb überlegen Sie gut, ob ein Scooter das Richtige für Sie ist.

Auf Rezept Ihres Arztes können die Krankenkassen in Österreich nach Rücksprache die Kosten für einen Rollstuhl in einfacher Ausführung übernehmen. Eine weitere Möglichkeit eine einmalige Unterstützung für dringend benötigte Hilfsmittel für Mobilität zu erhalten, sind die Bundessozialämter.



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