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Neu diagnostiziert: 10 Dinge die Hoffnung geben

Neu diagnostiziert: 10 Dinge die Hoffnung geben

31. Juli 2013

Lungenhochdruck – die Diagnose zieht vielen Patienten regelrecht den Boden unter den Füßen hinweg und lässt sie in ein tiefes Loch fallen. Leugnen und übertriebener Optimismus wären natürlich fehl am Platz. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Hier sind deshalb 10 (kleine) Dinge, die Ihnen ein wenig Hoffnung geben werden.

1. Hängen Sie sich nicht an Statistiken auf!

Denken Sie daran, dass jede Statistik lediglich eine rechnerische Aussage über die überprüften Teilnehmer oder Daten ist. Sie sagt überhaupt nichts über Sie und Ihre ganz persönliche Situation aus. Möglicherweise sind die Informationen hilfreich. Sie sind aber auf gar keinen Fall ein endgültiges Urteil.

2. Machen Sie das Beste draus!

Das Gegenteil davon wäre, sich in einem dunklen Loch zu verstecken und Trübsal zu blasen. Es gibt viele schöne Dinge, die Sie auch mit einem Lungenhochdruck erleben können. Suchen Sie diese, genießen Sie sie und sammeln Sie Menschen um sich, die Sie lieben!

3. Krankheit und Krise als Chance!

Die Diagnose und die Auswirkungen der Erkrankungen bedeuten eine schwere Krise, sowohl für Sie selbst als auch für Ihre Partnerschaft. Darüber sollte nichts hinwegtäuschen. Doch es liegt auch eine große Chance darin. Sicher werden Sie vieles ändern müssen, auch innerhalb Ihrer Beziehung. Dies bietet auch die Möglichkeit, ganz neu zusammenzuwachsen. Nehmen Sie dabei vielleicht auch professionelle Hilfe in Anspruch.

4. Auf zu neuen Zielen!

Viele Ihrer alten Ziele werden Sie nun möglicherweise von der Liste streichen müssen. Doch dies sollte Sie nicht davon abhalten, sich neue Ziele zu setzen. Das können kleine Ziele sein, oder auch größere. Es können Ziele sein, die nichts mit Ihrer  Erkrankung zu tun haben, oder solche, die unmittelbar aus dem Lungenhochdruck resultieren.

5. Achten Sie auf Ihr Gewicht

Lungenhochdruck bedeutet reduzierte Mobilität, und dies wiederum erhöht das Risiko, Gewicht zuzulegen. Eine rasche Gewichtszunehmung kann auch auf das Entstehen von Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) im Gewebe hindeuten.

8. Rauchen Sie? – Werden Sie Nichtraucher!

Rauchen schadet der Gesundheit. Als Lungenhochdruck-Patient sollten Sie ganz besonders auf das Rauchen verzichten. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Es gibt unterschiedliche Methoden der Raucherentwöhnung.

9. Intensive Forschung und neue Medikamente

Die Erforschung der Krankheit und ihrer Behandlung hat in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht. Geben Sie die Hoffnung nicht auf, dass auch für Sie weitere Wirkstoffe entwickelt werden, die Ihre Lebensqualität verbessern können.

10. Öffentliche Wahrnehmung

Die öffentliche Wahrnehmung der Erkrankung verbessert sich zusehends, nicht zuletzt dank der Arbeit der vielen Selbsthilfegruppen. Vielleicht möchten Sie ja sogar dabei mithelfen? Ihr Ansprechpartner bei der Selbsthilfegruppe Lungenhochdruck in Österreich ist Frau Eva Otter: 0664 / 7880888 oder schauen Sie auf die Website: www.lungenhochdruck.at



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