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Lungenhochdruck
Online-Austausch für PH-Patienten: Blogs und soziale Netzwerke

Online-Austausch für PH-Patienten: Blogs und soziale Netzwerke

31. Oktober 2016

Im Internet finden Patientinnen und Patienten mit Lungenhochdruck zahlreiche fachliche Informationen, aber auch immer mehr Austausch mit anderen Betroffenen. Erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten die digitalen Medien bieten.

Online-Austausch: Öffentlicher Umgang mit der Erkrankung

In Österreich und Deutschland gilt es immer noch als eher ungewöhnlich, öffentlich über eine Erkrankung zu sprechen. Anders sieht das in den USA aus. Dort findet inzwischen ein reger Austausch von Betroffenen und ihren Angehörigen in Foren, Chats und Online-Gruppen statt. Doch auch Europa holt langsam auf. Krankheiten sind längst keine solchen Tabuthemen mehr wie früher. Immer mehr Patientinnen und Patienten wagen sich an die Öffentlichkeit und bloggen über ihre Erkrankungen, geben anderen Betroffenen Tipps, berichten über sich und ihr Leben in Youtube-Videos oder organisieren sich in Facebook-Gruppen.

Wie wäre es mit einem eigenen Blog?

Ein Blog ist ein Tagebuch, das auf einer Webseite geführt wird. Wer in einem digitalen Krankheitstagebuch über seine Erkrankung und den Umgang damit berichtet, der hilft damit nicht nur sich selbst, sondern oft auch anderen. Für manche Menschen ist es sehr befreiend, über den Lungenhochdruck und die damit verbundenen Probleme zu sprechen und anderen Betroffenen mit Tipps und Erfahrungen weiterhelfen zu können. Einen Blog selber zu erstellen ist einfacher, als Sie denken. Kostenlose Webseiten und fertige Baukästen sorgen dafür, dass man auch mit wenigen Grundkenntnissen selbst eine Blog-Seite einrichten kann.

Was Sie beachten sollten

Achten Sie darauf was Sie wo schreiben und wer mitlesen kann. Bei einem Blog haben Sie die Möglichkeit, die Seite nur Freunden zugänglich zu machen, indem Sie diese zum Beispiel durch ein Passwort schützen. Auf Facebook nutzen viele Menschen ihren realen Namen und oft auch Fotos. Suchen Sie auf Facebook deshalb am besten nach geschlossenen Gruppen. Dort können Sie sich ganz offen mit anderen Betroffenen austauschen, ohne dass Außenstehende mitlesen können. Denken Sie daran, dass zu viel Offenheit auch gefährlich sein kann. Wer medizinische Daten und Tipps weitergibt, geht das Risiko ein, dass andere sich ohne ärztliche Rücksprache danach richten.



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