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Passend Verhüten bei Lungenhochdruck

Passend Verhüten bei Lungenhochdruck

25. November 2013

Eine  Schwangerschaft mit Lungenhochdruck  birgt  nicht  nur  für  das  Kind  große Risiken, sondern auch für die Mutter. Diese Tipps sollen Ihnen helfen, eine sichere Kontrazeption zu finden.

Eine große Belastung für betroffene Frauen, die sich Kinder wünschen, ist die Tatsache, dass sie keinesfalls schwanger werden sollten. Einerseits kämpfen sie mit dem Gedanken, nie eine Schwangerschaft  erleben zu dürfen, andererseits mit der stetigen Angst Verhütungsmittel würden versagen. Doch auch für Frauen, die keinen Kinderwunsch hegen, ist eine zuverlässige Verhütung bei dieser Krankheit wichtig.

Es gibt kein Patentrezept dafür, eine sichere, aber dennoch passende Methode zur Verhütung zu  finden.  Jeder Körper  reagiert  anders  auf  die  Krankheit  und  dadurch  unterscheiden  sich auch die Therapiemöglichkeiten. Lassen Sie sich davon aber nicht entmutigen, folgende Tipps sollen Ihnen bei der Entscheidung helfen. So finden Sie eine passende Empfängnisverhütung

  • Finden Sie einen Spezialisten, der mit Lungenhochdruck Erfahrung hat.
  • Scheuen  Sie  sich  nicht  vor  diesem  Thema.  Besprechen  Sie  mit  den  behandelnden
    Ärzten und Ärztinnen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt.
  • Informieren  Sie  sich  vorab,  welche  Verhütungsmittel  infrage  kommen  könnten  und
    Sie interessieren. Ärzte sind dazu da, alle Fragen zu beantworten.
  • Suchen Sie Selbsthilfegruppen im  Internet: Hier  tauschen sich vielleicht  Frauen mit
    ähnlichen Erfahrungen aus.
  • Reden  Sie  mit  vertrauten  Menschen!  Auch  das  Gespräch  mit  Nicht-Experten  kann
    Ihnen helfen.

Diese Möglichkeiten haben Sie

Auch wenn  generell niedrig dosierte orale  Östrogen-Kontrazeptiva wegen des  minimierten Thromboserisikos  empfohlen  werden,  muss  dies  nicht  auf  alle  Patientinnen  zutreffen.  Bei  einer  primären  pulmonal-arteriellen  Hypertonie  werden  auch  oft  Progesteron-Präparate (Minipille) empfohlen.  Viele PAH – spezifische Medikamente können aber die Wirkung der Pille  aufheben.

Nehmen Sie keinesfalls einschränkende Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen oder Stimmungsschwankungen in Kauf! Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Frauenarzt über einen Wechsel, falls sie Nebenwirkungen wahrnehmen. Die Vielzahl an modernen Präparaten unterschiedlicher Dosierung ermöglicht fast jeder Frau eine nebenwirkungsfreie Verhütung! Um  herauszufinden,  ob  und  welche  Pille  für  Sie  geeignet  wäre,  kann  auch ein Hormontest helfen.

Die Möglichkeit einer endgültigen Kontrazeption kann ebenfalls mit dem Arzt oder der Ärztin besprochen werden (Unterbindung der Eileiter).

Es  gibt  zahlreiche  hormonelle,  mechanische  und  natürliche  Verhütungsmethoden.  Diese haben alle Vor- und Nachteile auf das jeweilige Krankheitsstadium bezogen. Entscheiden Sie gemeinsam mit ärztlicher Hilfe, welche für Sie die passende Methode ist.



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