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Psychologische Hilfe: Wo und Wie?

Psychologische Hilfe: Wo und Wie?

14. Oktober 2013

Lungenhochdruck-Patienten und ihre Angehörigen sind großer seelischer Belastung ausgesetzt. Ohne psychologische Hilfe ist dies kaum alleine zu bewältigen. Doch wo und wie findet man einen kompetenten Psychologen?

Eine Krankheit bedeutet immer einen Einschnitt in die gewohnten Lebensbedingungen. Eine schwere Krankheit wie die pulmonal-arterielle Hypertonie ist durchaus als psychische Extremsituation zu sehen. Lebenskonzepte müssen angepasst werden, Existenzsorgen und Themen wie Abschied und Trauer bestimmen plötzlich den Alltag. Wer all diese Sorgen und Gefühle in sich hineinfrisst, läuft Gefahr, daran zu zerbrechen. Auch Partnerschaft und Familienstruktur sind dadurch bedroht. Externe Hilfe durch einen erfahrenen und kompetenten Psychologen ist deshalb zu empfehlen.

Doch bevor eine solche überhaupt in Anspruch genommen wird, müssen sie als Betroffener die Notwendigkeit zunächst einmal anerkennen. In einem zweiten Schritt erst werden sie sich auf die Suche nach einem Psychologen begeben.

Wählen Sie Ihren Psychologen sorgfältig aus

Dabei sollten sie jedoch nicht einfach zum Telefonbuch greifen und den nächst besten Psychologen anrufen. Denn jeder arbeitet nach einem anderen Konzept, und nicht jeder kennt sich mit der Problematik Lungenhochdruck aus oder ist bereit, sich tiefer in diese Materie einzuarbeiten. Denn auch wenn sich die Probleme und Verarbeitungsmechanismen und -muster in vielen Krisensituationen ähneln, gilt es dennoch, die spezifischen Probleme zu kennen und nachzuvollziehen.

  • Erkundigen sie sich deshalb bei Ihrem behandelnden Arzt, der Krankenkasse und bei Selbsthilfegruppen nach geeigneten Psychologen.
  • Fragen sie andere Patienten nach deren Erfahrungen.
  • Fragen sie den ausgewählten Psychologen nach seiner Arbeitsweise. Die ersten Gesprächstermine gelten auch dem gegenseitigen „Beschnuppern“. Denn nur wenn die Chemie stimmt, werden sie sich auch dem Psychologen gegenüber öffnen können. Und das ist die erste Voraussetzung, um Hilfe annehmen zu können.

Hilfreiche Adressen

Psychologische Beratung:
Dr. Maria Resch
A-1040 Wien
www.mariaresch.at
Gesundheits-psychologische Beraterin und Therapeutin der Patientengruppe Lungenhochdruck (Kontakt über die Selbsthilfegruppe Lungenhochdruck; s.u.)

Selbsthilfegruppen:
Selbsthilfegruppe Lungenhochdruck
Gerry Fischer
Wilhelmstraße 19
1120 Wien
info@lungenhochdruck.at
www.lungenhochdruck.at

Selbsthilfegruppe Pro Rare Austria
Verein Pro Rare Austria, Allianz für seltene Erkrankungen
Am Heumarkt 27 / 1
1030 Wien
office@prorare-austria.org
www.prorare-austria.org

Je früher sie psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, desto eher haben sie die Chance ein Stück Lebensqualität zurück zu gewinnen.



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