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Lebenshilfe
Psychotherapie – Was erwartet mich?

Psychotherapie – Was erwartet mich?

11. Mai 2015

Diagnose Lungenhochdruck – nach diesem Befund setzt die Therapie erstmals bei der Behandlung der körperlichen Beschwerden an.

Allzu oft wird dabei eine nicht minder wichtige Komponente vernachlässigt: die Psyche.

Möglicherweise fühlen Sie sich nach der Diagnose überfordert und wissen nicht, wie Sie mit Ihrer Krankheit umgehen sollen.

Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll?

Wer seine seelischen Probleme nicht mehr allein oder mit Hilfe von Familie oder Freunden bewältigen kann, sollte sich unbedingt von einem qualifizierten Psychotherapeuten helfen lassen.

Eine Therapie kann allerdings nur erfolgreich sein, wenn der Betroffene auch wirklich bereit ist, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen.

Was erwartet Sie beim ersten Termin?

Der erste Besuch dient dem Kennenlernen. Der Psychotherapeut macht sich ein Bild von den psychischen Beschwerden, wie sich diese im Alltag bemerkbar machen und wie Sie bisher damit umgegangen sind. Er will wissen, was Sie sich von der Behandlung erwarten, um zu prüfen, ob und wie er Ihnen helfen kann.

Auch Sie sollten alle Fragen stellen, die für Sie wichtig sind – auch über Themen, die Ihnen vielleicht peinlich sind oder Sie ängstigen. Es ist wichtig, dass Sie offen sprechen können, dass Sie das Gefühl haben, dem Psychotherapeuten vertrauen zu können. Nur auf dieser Basis ist eine erfolgreiche Therapie möglich.

Im Rahmen des ersten Termins erhält der Patient erste Hilfestellungen, Zielsetzung und Rahmenbedingungen werden festgelegt.

Wie geht es mit der Psychotherapie weiter?

In der Regel finden die Sitzungen wöchentlich oder vierzehntägig statt. Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten. Die Dauer der Psychotherapie und die Häufigkeit der Sitzungen sind abhängig von der Art des Problems, der Zielsetzung und der angewandten Methode.

Ziel der Therapie ist es, Ihnen zu zeigen, wie Sie in Zukunft mit belastenden Situationen besser umgehen können und wie Sie diesen aktiv entgegensteuern.

Psychotherapeuten unterliegen der Verschwiegenheitspflicht gegenüber allen Dritten, einschließlich Ehegatten und öffentlichen Einrichtungen. Diese gilt auch nach Abschluss der Therapie.

Lassen Sie Ihr Leben nicht von Angst, Traurigkeit und Hilflosigkeit bestimmen, nehmen Sie es mit professioneller Begleitung wieder selbst in die Hand!



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