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Pulmonal-arterielle Hypertonie: Die besten Tipps für Angehörige

Pulmonal-arterielle Hypertonie: Die besten Tipps für Angehörige

25. Juli 2016

Der Umgang mit der pulmonal-arteriellen Hypertonie (Lungenhochdruck) ist für Angehörige nicht immer leicht. Die folgenden Tipps geben Anregungen, wie Angehörige Hilfe und Stütze sein können, ohne dabei selber in Stress zu geraten.

Was Angehörige von Lungenhochdruck-Patienten beachten sollten

1. Informieren Sie sich über Notfallmaßnahmen

Wer über die Krankheit und mögliche Notfälle Bescheid weiß, kann entspannter und sicherer damit umgehen und im Notfall wertvolle Hilfe leisten. Informieren Sie sich, wie Sie bei Atemnot oder anderen Notfällen reagieren sollten.
Weitere Informationen finden Sie hier.

2. Unterstützen Sie Ihren Angehörigen im Alltag

Oft sind es kleine Dinge, die Lungenhochdruck-Patienten schwerfallen. Beobachten Sie Ihre Angehörige bzw. Ihren Angehörigen, wo sie/er Probleme hat und sprechen Sie mögliche Hilfestellungen an (z. B. Begleitung zu Terminen, Erledigung von Besorgungen).
Ideen, wie Sie helfen können, finden Sie hier.

3. Geben Sie emotionalen Beistand

Emotionaler Beistand ist das Wichtigste, das Sie Ihrem Angehörigen geben können. Zeigen Sie Mitgefühl, aber kein Mitleid. Bedauern Sie die Kranke oder den Kranken also nicht, sondern versuchen Sie, einfach zuzuhören und da zu sein, wenn Sie gebraucht werden.

4. Werden Sie nicht überfürsorglich oder bestimmend

Das Gefühl, seine Autonomie zu verlieren, ist für viele Patientinnen und Patienten das Schlimmste. Packen Sie Menschen mit Lungenhochdruck nicht in Watte. Nehmen Sie Ihrem Angehörigen nicht alles ab. Haben Sie Geduld, auch wenn Sie als Gesunder manche Dinge vielleicht schneller erledigen könnten.

5. Sorgen Sie für Spaß, Ablenkung und schöne Erlebnisse

Sie kennen die Patientin bzw. den Patienten gut und wissen, was ihm oder ihr Freude macht. Planen Sie zum Beispiel einen Ausflug, der für Lungenkranke geeignet ist, backen Sie gemeinsam ihren Lieblingskuchen oder machen Sie einen Filmeabend.
Tipps für Unternehmungen zu zweit

6. Gestehen Sie sich ein, wenn Sie überfordert sind

Für den Helfenden kann die Erkrankung eines nahestehenden Angehörigen eine große Belastung darstellen. Es ist niemandem geholfen, wenn Sie sich selber aufgeben oder auf einen Burn-Out zusteuern.
Lesen Sie mehr dazu, welche die ersten Warnzeichen für einen Burn-Out sind, was Sie dagegen tun können und wo Sie psychologische Hilfe finden.



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