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Selbsthilfegruppen – Wie können sie Patienten mit Lungenhochdruck helfen?

Selbsthilfegruppen – Wie können sie Patienten mit Lungenhochdruck helfen?

5. September 2016

Selbsthilfegruppen sind für viele Patienten beliebte Anlaufstellen, um Informationen, Rat und Hilfe zu finden. Erfahren Sie hier, was Selbsthilfegruppen leisten und warum sie eine hilfreiche Unterstützung für Patienten mit Lungenhochdruck sein können.

Was sind Selbsthilfegruppen?

Selbsthilfegruppen werden in der Regel von Patienten oder Angehörigen gegründet. Ziel ist es, Patienten und Angehörigen Unterstützung beim Umgang mit der Erkrankung zu geben. Das geschieht in persönlichen Gesprächen und durch gegenseitige Hilfestellung in allen Punkten, die im weitesten Sinne die Erkrankung betreffen. Durch das gemeinsame Schicksal entsteht schnell ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl.

Was Selbsthilfegruppen für Betroffene bieten

Wer unter Lungenhochdruck leidet, trifft bei anderen Menschen oft auf Unverständnis. Viele kennen die Erkrankung nicht und können nur schlecht einschätzen, mit welchen Einschränkungen diese im Alltag verbunden ist. In einer Selbsthilfegruppe finden Betroffene Unterstützung, sie bekommen Tipps und können sich über alle Aspekte der Erkrankung austauschen.

Hilfreiche Angebote von Selbsthilfegruppen:

  • Austausch über Adressen oder Erfahrungen mit Ärzten, Kliniken und Behandlungen. Das ersetzt in keinem Fall eine medizinische Entscheidung eines Arztes, kann aber die Eigenkompetenz der Betroffenen stärken.
  • Durch regelmäßige Treffen entstehen neue soziale Kontakte.
  • Viele Selbsthilfegruppen organisieren Vorträge und Seminare mit Experten, Wissen wird vermittelt und Fragen können gestellt werden.
  • Mitglieder können sich auch selber einbringen und erfüllende Aufgaben in der Gruppe finden.
  • Viele Selbsthilfegruppen helfen im Umgang mit Ämtern sowie Behörden und unterstützen bei der Erlangung von Sozialleistungen und -hilfen.

Wie finde ich eine Selbsthilfegruppe?

Wenn es in Ihrer Nähe keine Selbsthilfegruppe gibt, die sich spezifisch mit Lungenhochdruck beschäftigt, dann erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder beim behandelnden Arzt / Klinikum nach Adressen und Ansprechpartnern. Oft nehmen Selbsthilfegruppen für Asthma, COPD oder für Patienten mit Langzeit-Sauerstoffversorgung auch Lungenhochdruck-Patienten auf. Selbsthilfegruppen beraten in der Regel auch gerne per E-Mail oder Telefon, wenn Ihnen der Anfahrtsweg zu weit ist.

Adressen der wichtigsten Selbsthilfegruppen finden Sie hier: http://ruhigatmen.at/service/adressen/



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