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So erkennen Sie die Begabungen Ihres Kindes

So erkennen Sie die Begabungen Ihres Kindes

17. August 2015

Ein chronisch krankes Kind wird leicht unterschätzt: Die Krankheit steht im Vordergrund und nimmt viel Raum ein. Welche Talente das Kind mitbringt, kann dabei übersehen werden.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Talente bei Ihren Kindern erkennen – egal ob sie Lungenhochdruck haben oder kerngesund sind.

Interesse zeigt Begabung

Eine Begabung oder ein Talent bringen wir meistens damit in Verbindung, etwas besonders gut zu können. Mindestens genauso wichtig ist aber das Interesse an einer Sache. Das, was wir gerne machen, bei dem wir Lust am Weitermachen haben, das lernen wir häufig auch am besten.

Beobachten Sie deshalb, woran Ihr Kind wirklich Freude hat. An welchen Themenbereichen zeigt es Interesse und Neugier? Wo bleibt es längere Zeit dran und motiviert sich selbst zum Weitermachen? Bei diesen Themen sollten Sie mit der Förderung ansetzen, egal ob es sich um eine musische oder künstlerische, um eine mathematische oder sprachliche Begabung handelt.

Eine anregungsreiche Umgebung

Um herauszufinden, wo die eigenen Begabungen liegen, müssen Kinder die Möglichkeit haben, viele Dinge auszuprobieren. Freuen Sie sich deshalb, wenn Kinder in verschiedene Themen „reinschnuppern“, und verlangen Sie nicht, dass sie sich zu früh auf ein Hobby festlegen.

Eine anregungsreiche Umgebung, in der das Kind selbst wählen kann, womit es sich beschäftigt, fördert seine Entwicklung und bringt Talente zutage. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind neben der Schule und dem Lernen noch genügend Zeit hat, sich auszuprobieren.

Bewegung fördern bei chronisch kranken Kindern?

Klar: Ein Kind mit Lungenhochdruck wird keinen Spitzensport betreiben. Trotzdem ist es sehr wichtig, sportliche Interessen zu fördern. Inzwischen ist bekannt, dass Bewegung für die Lebensqualität und den Gesundheitszustand von Lungenhochdruck-Patienten von größter Bedeutung ist.

Fördern Sie deshalb auch die Bewegungsfreude Ihres Kindes. Wichtig ist nur, dass es sich nicht überanstrengt. Befragen Sie Ihren Arzt, wie weit sich Ihr Kind beim Sport fordern darf, und bieten Sie ihm dann passende Sportarten an, zum Beispiel Kinderyoga.



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