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So lässt sich Salz in der Ernährung ersetzen

So lässt sich Salz in der Ernährung ersetzen

20. März 2017

Wir ernähren uns oft zu salzhaltig. Gerade bei Lungenhochdruck kann es jedoch wichtig sein, auf eine moderate Salzzufuhr zu achten.

Salzarm essen bei Lungenhochdruck?

Kochsalz ist nicht grundsätzlich schädlich. Speisesalz (Natriumchlorid) erfüllt sogar wichtige Aufgaben im menschlichen Organismus. Dazu gehört die Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes. Um den natürlichen Salzverlust auszugleichen reichen ein bis zwei Gramm Kochsalz pro Tag. Ernährungsexperten empfehlen, am besten nicht mehr als sechs Gramm Salz täglich zu verzehren. Allerdings liegt in Deutschland und Österreich der Pro-Kopf-Verbrauch an Salz bei durchschnittlich acht Gramm. Zu viel Salz kann zu einer Erhöhung des Blutdruckes und zu einer Einlagerung von Wasser (Ödemen) führen.

Bei Lungenhochdruck sollten Sie vor dem Beginn einer salzarmen Diät mit Ihrem Arzt sprechen, vor allem wenn Sie Diuretika (Medikamente zur „Entwässerung“) nehmen.

Tipps, um den Salzkonsum zu reduzieren

Umgewöhnen braucht Zeit

Wer salzige Speisen gewöhnt ist, für den schmeckt salzarmes Essen zunächst oft fade und geschmacklos. Experten empfehlen daher, den Salzkonsum langsam zu senken, der Geschmackssinn passt sich dann innerhalb einiger Wochen an.

Salzbomben meiden

  • Käse: Manche Käsesorten sind sehr salzhaltig, zum Beispiel Gouda oder Feta. Salzärmer sind Mozzarella, Frischkäse und Emmentaler.
  • Wurst: Zu den salzhaltigsten Wurstsorten gehören Salami und Schinken. Nur ein Drittel so viel Salz enthalten Leberwurst, Putenbrust oder kalter Braten.
  • Brot: Brot enthält mehr Salz, als uns oft bewusst ist. Ersetzen Sie doch öfter einmal das Brot, zum Beispiel beim Frühstück durch ein Müsli.
  • Selbst Gekochtes: Wählen Sie Speisen, die mit wenig oder ohne Salz auskommen (Gemüsegerichte, Süßspeisen oder Salat).

Vorsicht bei Fertigprodukten

Ein Großteil unserer täglichen Salzmenge (laut Experten rund 80 Prozent) nehmen wir über Fertigprodukte auf. Fast Food, Tiefkühlprodukte, getrocknete Gemüsebrühe, Soßenpulver und Konserven sind oft sehr salzreich. Kochen Sie also am besten viel frisch, dann haben Sie eine bessere Kontrolle über den Salzgehalt Ihrer Speisen.

Salzarm würzen

Damit Gerichte auch ohne Salz würzig schmecken, helfen frische oder getrocknete Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Liebstöckel. In Naturkostläden und gut sortierten Supermärkten gibt es auch Suppenbrühe und Würzmischungen, die kein oder nur wenig Salz enthalten.

BLOG 012 / 2017



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