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Sommerurlaub: Alternativen für Lungenhochdruck-Patienten

Sommerurlaub: Alternativen für Lungenhochdruck-Patienten

13. Juni 2016

Für Patienten mit Lungenhochdruck ist die Entscheidung oft schwer: Ist eine Urlaubsreise möglich? Welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie einige Möglichkeiten, wie Sie den Sommer auch mit pulmonal-arterieller Hypertonie (PAH) spannend und entspannend gestalten können.

Längere Reisen

Ob Sie länger verreisen können, hängt stark davon ab, wie körperlich fit Sie sind und wie fortgeschritten die PAH bereits ist. Flugreisen sind immer mit Luftdruck-Schwankungen verbunden, die für Lungenhochdruck-Patienten meist zu belastend sind. Lesen Sie hier genauer nach, worauf Sie bei der Planung von Reisen achten sollten.

Falls Sie sich eine längere Reise nicht mehr zutrauen, Ihr Arzt Ihnen davon abgeraten hat oder Ihnen die Planung zu aufwändig ist, dann finden Sie im Folgenden einige Alternativen.

Alternativen für den Sommerurlaub

Auch mit einer Lungenhochdruck-Erkrankung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie man im Sommerurlaub etwas anderes sehen und erleben kann. Wer keine längere Urlaubsreise buchen möchte, der findet hier alternative Ideen:

  • Tagesausflüge (oder auch Kurzreisen mit nur einer oder zwei Übernachtungen) sind tolle Alternativen zu einer Urlaubsreise: Sie können mehrere verschiedene Ausflüge machen und Unternehmungen viel spontaner planen. Dadurch fallen viele Formalitäten weg, wie z. B. die Reiserücktrittsversicherung, die bei chronisch Kranken leider oft doch nicht zur Verfügung steht.
  • Urlaub „vor der Haustür“: Nutzen Sie die Chance, um all die Dinge in der Nähe zu entdecken, die Sie bisher versäumt haben. Hier müssen Sie sich keine Sorgen über Sprachbarrieren, die Gesundheitsversorgung oder die Anpassung an ein anderes Klima im Ausland machen.
  • Verreisen im Wohnmobil: Sie sind flexibel und können – wenn nötig – jederzeit kurzfristig Pausen im wohltemperierten Wohnmobil einlegen. Gleichzeitig mobil und trotzdem im eigenen Reich (wo Sie alle Ihre Medikamente und Zubehör wie Sauerstoffversorgung unterbringen können).
  • Begleitete Reisen oder betreuter Urlaub: Es gibt Reisen und auch Angebote in Kurhotels, die sich speziell an chronisch Kranke richten oder an deren Bedarf angepasst sind. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse oder im Reisebüro nach. Je nach Region organisieren manchmal auch Selbsthilfegruppen (z. B. für Asthma- oder COPD-Kranke) gemeinsame Ausflüge und Kurzreisen, bei denen auch Menschen mit anderen Lungenerkrankungen herzlich willkommen sind.


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