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Speiseöle: Welche sind die gesündesten?

Speiseöle: Welche sind die gesündesten?

20. November 2017

Wertvolle Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren haben viele positive Wirkungen. Doch welches Öl eignet sich für welchen Zweck am besten? Wir haben zusammengestellt, wie die verschiedenen Speiseöle sich in ihren Inhaltsstoffen unterscheiden und welches Öl ideal zum Erhitzen oder für den Salat ist.

Die ungesättigten Fettsäuren: Omega-3 & Co

Ein gutes Speiseöl sollte möglichst viele ungesättigte Fettsäuren enthalten. Diese können einfach oder mehrfach ungesättigt sein. Letztere unterteilen sich in Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Pflanzliche Öle haben jedoch noch weitere, gesunde Inhaltsstoffe, zum Beispiel fettlösliche Vitamine (Vitamin E, D, K und A) und natürliche Antioxidantien wie Carotinoide.

Einfach ungesättigte Fettsäuren
Bekanntester Vertreter: die Ölsäure. Die meisten einfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper selbst herstellen, im Gegensatz zu den sogenannten essenziellen Fettsäuren (Omega-3, Omega-6).

Omega-3-Fettsäuren
Wichtigster Vertreter: die Alpha-Linolensäure.
Omega-3-Fettsäuren haben eine Schutzwirkung auf das Herz-Kreislauf-System, wirken sich positiv auf Blutfettwerte und den Blutdruck aus und haben anti-entzündliche Eigenschaften.

Omega-6-Fettsäuren
Wichtigster Vertreter: die Linolsäure.
Omega-6-Fettsäuren sind wichtig für die Zellteilung, das Immunsystem, die Haut und die Wundheilung, allerdings können sie in größeren Mengen Entzündungen fördern.

Omega-3-/Omega-6-Verhältnis
Wichtiger noch als der Gehalt der einzelnen Fettsäuren ist deren Verhältnis. Besonders gesund ist ein Öl, wenn es möglichst viel Omega-3- und wenig Omega-6-Fettsäuren enthält.

Welches Öl für welchen Zweck?

Hitzestabile Öle zum Braten
Wenn Sie ein Öl zum Braten erhitzen möchten, dann greifen Sie am besten auf hitzebeständige und geschmacksneutrale Öle zurück. Das Öl sollte wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, denn diese zerfallen beim starken Erhitzen. Gut eignen sich Rapsöl, Sonnenblumenöl, raffiniertes Olivenöl oder Kokosfett.

Hochwertige, kaltgepresste Öle für den Salat
Im Salat und überall dort, wo das Öl nicht erhitzt wird, sollten Sie auf ein möglichst gesundes Öl mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren zurückgreifen. Ideal sind schonend kaltgepresste Öle.

Das beste Omega-3-/Omega-6-Verhältnis hat das Leinöl, welches allerdings wegen des starken Eigengeschmacks schnell sehr dominant herausschmeckt. Eine ebenfalls sehr gute Zusammensetzung der Fettsäuren haben kaltgepresstes Rapsöl, Sojaöl und Distelöl.

Unser Tipp: Empfehlenswert ist auch Walnussöl, das viele Omega-3-Fettsäuren enthält und Salaten eine angenehm nussige Note gibt.

BLOG 047 / 2017



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