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Tipps für einen gelungenen Auszug aus dem Elternhaus

Tipps für einen gelungenen Auszug aus dem Elternhaus

7. März 2016

Endlich auf eigenen Beinen stehen oder auch ein entfernter Studien- oder Arbeitsplatz – die häufigsten Gründe, warum junge Menschen die elterlichen vier Wände verlassen. Worauf ist jedoch besonders in den ersten Wochen nach dem Auszug zu achten?

Die wichtigsten Behördenwege beim Ausziehen aus dem Elternhaus

  • Der Wechsel des Wohnsitzes muss bei der zuständigen Meldebehörde innerhalb von drei Tagen nach Bezug der neuen Wohnung gemeldet werden.
  • Vergessen Sie auf keinen Fall, sich bei einem Energieanbieter anzumelden. Vereinbaren Sie einen Termin für die Ablesung vorhandener Strom-/Gasgeräte.
  • Beantragen Sie bei Bedarf eine Telefon- und Internetanschluss, sowie einen Kabelanschluss.
  • Die Rundfunkgebühr ist über die GIS zu entrichten, daher nicht auf die Anmeldung vergessen.
  • Erkundigen Sie sich über mögliche Miet- und Wohnbeihilfen.

Beim Auszug die neue Adresse bekanntgeben

  • Ihre  neue Adresse müssen Sie an alle wichtigen Stellen weitergeben, wie etwa Arbeits- bzw. Ausbildungsstätte, Behörden, Krankenkasse, Bank und Versicherungen oder Vereine.
  • Vergessen Sie nicht, laufende Zeitschriften-Abos rechtzeitig umzumelden.
  • Richten Sie bei der Post eventuell einen Nachsendeauftrag ein.

Versicherungsschutz für die neue Wohnung

Auf jeden Fall sollte eine Hausratversicherung abgeschlossen werden. Auch eine Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherung sind überlegenswert. Informieren Sie sich bei den verschiedenen Anbietern über Preise und Konditionen. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall.

Wie organisieren junge Erwachsene/Studenten ihr neues Zuhause?

Eine beliebte Sonderform des privaten Wohnens ist die Wohngemeinschaft. Die Kosten sind für den Einzelnen geringer, jedoch müssen gemeinsame Regeln aufgestellt werden, damit das Zusammenleben auch funktionieren kann.

Eine wichtige Organisationshilfe ist der Haushaltsplan. Hier werden alle Aufgaben, die im Haushalt anfallen, aufgelistet und auf die Bewohner aufgeteilt. Ein solcher Haushaltsplan ist aber auch für einen Single-Haushalt von Vorteil, um die neu gewonnene Selbständigkeit besser organisieren zu können.

Viel Spaß in der ersten eigenen Wohnung!



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