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Tipps für einen guten Schlaf

Tipps für einen guten Schlaf

18. März 2013

Auch mit pulmonal-arterieller Hypertonie können einige allgemeine Regeln für einen guten Schlaf helfen:

1. Das Bett selbst sollte mit der richtigen Matratze ausgestattet und einem geeigneten Kopfkissen versehen sein. Gerade mit PAH muss der Kopf etwas erhöht liegen, um leichter atmen zu können. Wenn Sie Schlafprobleme haben, sollten Sie die Nacht nach Möglichkeit allein in einem Zimmer verbringen. Das fördert die Ruhe.

2. Das Bett sollte auch wirklich nur zum Schlafen genutzt werden. Wenn Sie nicht schlafen können und lieber noch etwas lesen möchten, dann möglichst nicht im Bett.

3. Die optimale Raumtemperatur im Schlafzimmer beträgt 15 bis 18 Grad. Verwenden Sie unbedingt Schlafsocken, wenn Sie kalte Füße haben. Mit kalten Füßen kann man nicht einschlafen. Eine gute Idee wäre auch, sich vor dem Schlafengehen ein Fußbad mit Salz zu gönnen. Das gibt schöne warme Füße.

4. Statt eines dicken Federbettes nutzen Sie lieber zwei dünne Steppdecken und weitere Wolldecken. Wenn Ihnen in der Nacht wärmer wird, können Sie leicht eine Decke beiseite legen. Wichtig ist erst einmal, dass Sie ausreichend warm liegen.

6. Machen Sie vor dem Schlafengehen möglichst immer das Gleiche. Wichtig dabei ist auch, dass Sie in der letzten Stunde vor dem Zubettgehen bereits zur Ruhe kommen – kein Streit, keine Arbeit und keine Aufregung.

7. Verbannen Sie elektrische Geräte wie Fernseher, Stereoanlage, Computer oder ähnliches aus dem Schlafzimmer. Ziehen Sie vor dem Schlafengehen die Stecker, soweit möglich. Während des Schlafes sollte das Zimmer auch abgedunkelt und geräuscharm sein. Verwenden Sie unter Umständen Ohrenstöpsel zum Schlafen.

8. Essen Sie nach 18.00 Uhr höchstens nur noch eine Kleinigkeit. Jedes Nachtmahl belastet den Körper zusätzlich und kann den Körper um seine verdiente Nachtruhe bringen. Auch Alkohol ist kein Schlaftrunk. Er wirkt vielleicht ein bis zwei Stunden, danach sind Sie wieder putzmunter.

9. Versuchen Sie, möglichst immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und aufzustehen, auch am Wochenende. Wenn Sie einmal deutlich von Ihren Gewohnheiten abweichen, können Schlafprobleme die Folge sein. Wenn Sie sich – vielleicht im Urlaub – einmal einen anderen Tagesrhythmus gönnen möchten, dann verwenden Sie die letzten Tage dafür, um sich langsam wieder für den  Alltagssrhythmus umzustellen.

10. Wenn Sie mögen, meditieren Sie, machen Sie einige Atem- oder Entspannungsübungen. Auch das Hören von entspannender Musik kann helfen. Lesen Sie sich selbst eine Geschichte mit gutem Ausgang vor! Das Wichtigste dabei ist – kommen Sie innerlich zur Ruhe. Vielleicht führen Sie ein Tagebuch und schreiben darin alle Ihre Sorgen und Nöte auf. Danach ist der Kopf wieder freier.

11. Verkneifen Sie sich ein Nickerchen zwischendurch! Wenn Sie sehr müde sind, legen Sie sich für höchstens 10 Minuten hin und auch nur vor 15.00 Uhr

12. Wenn Sie unter Schlaf-Apnoe leiden, stellen sie sicher, dass Ihre Atemmaske bequem und passend sitzt.



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