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Salz in der Ernährung: Weniger ist oft mehr

Salz in der Ernährung: Weniger ist oft mehr

29. April 2013

Als Patient mit Lungenhochdruck müssen Sie auch auf Ihre Ernährung achten. Denn manche Speisen und Nahrungsbestandteile können die Wirkung Ihrer Medikamente vermindern, Ödeme oder Unwohlsein verursachen.

Besonders problematisch sind Salz und Alkohol:

  • Salz bindet Gewebeflüssigkeit im Körper. Dies kann zu Ödemen und Bluthochdruck führen.
  • Alkohol in Verbindung mit Medikamenten ist stets problematisch.

Tipps für eine natriumarme Ernährung

Die folgenden Tipps helfen Ihnen, die problematischen Stoffe zu reduzieren:

  • Frisch statt Fertigprodukte: Vermeiden Sie nach Möglichkeit Fertiggerichte. Diese lassen sich zwar mit relativ wenig Aufwand zubereiten, enthalten jedoch eine Menge versteckte Salze. Versuchen Sie nach Möglichkeit frische Speisen selbst zuzubereiten. Wenn das Kochen zu anstrengend wird, lassen Sie sich von anderen Personen dabei helfen.
  • Sparsam salzen: Sparen Sie dabei mit Salz und würzen Sie mit anderen Gewürzen und mit Kräutern. Vorsicht: Auch viele Gewürzmischungen enthalten reichlich Salz. Das gleiche gilt für Gemüsebrühen, Bouillon und andere Instantprodukte (Soßen, Suppen). Salzen Sie nicht während des Kochens, sondern erst am Ende. Dadurch wird sehr viel weniger Salz benötigt. Verzichten Sie nach Möglichkeit auch auf den Salzstreuer auf dem Tisch.
  • Lake-Produkte:  Achten Sie auch auf Produkte, die in Salzlake liegen, etwa Oliven oder Feta, Essiggurken, eingelegte Heringe und Soleier
  • Knabbereien: Auch viele Knabbereien wie Chips, Laugengebäck, Cracker oder Erdnüsse sind wahre Salzbomben. Weichen Sie auf salzarme Varianten aus. Es gibt zum Beispiel auch „Salzstangen“ mit Sesam statt Salz oder ungesalzene, ohne Fett geröstete Erdnüsse. Chips lassen sich aus dünn gehobelten frischen Kartoffeln im eigenen Backofen selbst herstellen.
  • Light-Produkte: Viele Light-Produkte enthalten jede Menge Salz. Auch Sojasoße Light ist noch immer „verflüssigtes Salz“.
  • Etiketten lesen: Falls Sie nicht ganz auf Fertigprodukte verzichten können, lesen Sie die Etiketten der Produkte, die Sie verwenden. Andere Bezeichnungen für Salz sind Natriumphosphat, Natriumnitrat, Natriumnitrit und Natriumalginat. Versuchen Sie,  salzärmere, besser: natriumärmere Varianten zu finden.
  • Natriumarme Produkte:  Kochsalzarm ist nicht gleichbedeutend mit natriumarm. Viele Lebensmittel wie Sellerie, Milchprodukte oder Backpulver enthalten Natrium. Es gibt im Handel auch spezielle Produkte für eine natriumarme Ernährung.
  • Medikamente: Überprüfen Sie auch unbedingt Ihre Medikamente. Diese können durchaus auch hohe Natriummengen enthalten. Besprechen Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt.

 

 

 

 

 



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