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Entspannung
Yoga bei Lungenhochdruck

Yoga bei Lungenhochdruck

6. September 2013

Besser atmen und besseres körperliches Allgemeinbefinden – das sind wichtige Ziele von Patienten mit Lungenhochdruck. Doch wie lassen sich diese Ziele ohne viel Anstrengung erreichen? Eine gute Möglichkeit bieten gezielte Yoga-Übungen.

Die 5000 Jahre alte indische Technik wird schon seit langem auch in unseren Breitengraden als eine besondere und meditative Form der Fitness- und Entspannungsgymnastik geschätzt. Die für Außenstehende teilweise bizarr anmutenden „Verrenkungen“ zielen darauf ab, Körper, Seele und Geist in Harmonie zu bringen.

Yoga ist kostenlos, wirksam und frei von Nebenwirkungen

Einige Übungen sind tatsächlich sehr schwierig und stellen hohe Anforderungen. Dazu gehört auch der bekannte Lotus-Sitz. Es gibt aber auch einfachere Übungen, die sich leicht erlernen und durchführen lassen. Das Schöne daran: Yoga kostet nichts, hat keine Nebenwirkungen, und die Übungen können nahezu jederzeit und überall durchgeführt werden.

Dass Yoga tatsächlich auch bei Atembeschwerden helfen kann, zeigt eine aktuelle Studie aus Seattle (USA), die mit Asthma-Patienten durchgeführt wurde. Demnach reichten den Studienteilnehmern bereits zweieinhalb Stunden Yoga pro Woche aus, um eine spürbare Linderung ihrer Leiden zu erzielen. Nach zehn Wochen gaben die Teilnehmer an, dass sich Gesundheit, Wohlbefinden und Alltagsbewältigung im Schnitt um über 40 Prozent verbessert hatten.

Asanas und Pranayamas

Im Vordergrund stehen zwei Übungsformen:

  • Asanas: dies sind Körperübungen, bei denen eine bestimmte Stellung über einen Zeitraum eingehalten wird. Es gibt Asanas, die im Stehen, Sitzen oder Liegen durchgeführt werden.
  • Pranayamas: Diese Atemübungen dienen dazu, Atemblockaden zu lösen und den Atemfluss zu verbessern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt hierbei ist die Tiefenentspannung: Die in der Rückenlage durchgeführte Tiefenentspannung dient ebenfalls dazu, körperliche, geistige und seelische Blockaden und Spannungen zu lösen.

Nur mit Yoga-Lehrer

Gerade als Lungenhochdruck-Patient sollten Sie jedoch nicht einfach Übungen durchführen, die Sie im Internet oder in Büchern beschrieben finden. Suchen Sie sich einen erfahrenen Yoga-Lehrer, der Ihnen bei den Übungen hilft. Er sollte auf jeden Fall auch Korrekturen vornehmen. Mit ihm können Sie auch besprechen, wenn Ihnen eine Übung unangenehm ist – möglicherweise ist dann eher eine andere Yoga-Stellung sinnvoll. Bei der Auswahl eines Yoga-Lehrers kann Ihnen möglicherweise Ihre Krankenkassa weiterhelfen. Fragen Sie bei der Gelegenheit gleich nach, ob und unter welchen Bedingungen die Kassa sich an den Kosten beteiligt.

Von besonderem Vorteil wäre es natürlich, wenn der Yoga-Lehrer sich mit der Lungenhochdruck-Problematik auskennt. In Österreich ist z.B. Frau Pamela Rani Neuberger-Schmidt als Yoga-Lehrerin und ehemalige Patientin zu nennen. Sie erreichen Frau Neuberger-Schmidt unter der Telefonnummer 0664-380 78 27 oder per E-Mail.



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