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11 Tipps zum Selbstmanagement bei Lungenhochdruck

11 Tipps zum Selbstmanagement bei Lungenhochdruck

9. April 2018

Wir haben vor kurzem bereits darüber berichtet, welche Rolle das Selbstmanagement bei Lungenhochdruck spielt. Die Mayo Clinic in den USA ist eine der weltweit führenden Forschungs- und Therapieeinrichtungen, auch bei Lungenhochdruck. Sie geben folgende elf Tipps, um begleitend zu einer Therapie die Symptome und die Lebensqualität zu verbessern.

Tipp 1: Ruhe

Gönnen Sie sich so viel Ruhe, wie Sie benötigen, vor allem bei Erschöpfung (Fatigue).

Tipp 2: Aktiv bleiben

Bauen Sie in enger Absprache mit Ihrem Arzt so viel Bewegung in Ihren Alltag ein, wie es Ihnen möglich ist.

Tipp 3: Nicht rauchen

Rauchen belastet Lunge und Herz. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Krankenkasse nach Unterstützung, wenn Ihnen das Aufhören schwerfällt.

Tipp 4: Schwangerschaftsverhütung

Auch wenn eine Schwangerschaft für Frauen mit Lungenhochdruck sehr gefährlich ist, sollte „die Pille“ wegen des erhöhten Thromboserisikos vermieden werden. Der Arzt kann Tipps zu alternativen Verhütungsmethoden geben.

Tipp 5: Große Höhen meiden

Höhen von mehr als 2.500 Metern über dem Meeresspiegel können die Symptome des Lungenhochdrucks verschlechtern. Wenn Sie sich auf Reisen begeben, ist es ratsam dies zu beachten.

Tipp 6: Niedrigen Blutdruck vermeiden

Da stark sinkender Blutdruck zu Ohnmacht führen oder sogar tödlich sein kann, ist es empfehlenswert, Saunabesuche oder lange heiße Bäder zu vermeiden.

Tipp 7: Ernährung

Empfehlenswert ist eine leichte Kost mit Vollkornprodukten, magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten sowie reichlich Obst und Gemüse. Achten Sie darauf ein gesundes Gewicht zu halten, wenig gesättigte Fette zu essen und reduzieren Sie Ihren Salzkonsum.

Tipp 8: Medikamente einnehmen

Nehmen Sie alle verschriebenen Medikamente nach Anweisung Ihres Arztes ein. Sollten Sie weitere, auch nicht-verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen bzw. einnehmen wollen, so halten Sie bitte immer Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt, da manche Präparate die Wirkung Ihrer PAH-Medikation beeinflussen können.

Tipp 9: Arzttermine

Nutzen Sie alle Möglichkeiten, welche Ihnen regelmäßige Arzttermine bieten. Besprechen Sie Ihre Medikamente, Ihre Symptome und mögliche Nebenwirkungen. Mehr dazu finden Sie unter: https://ruhigatmen.at/welche-bedeutung-hat-das-selbst-management-bei-lungenhochdruck/

Tipp 10: Impfungen

Ihr Arzt empfiehlt Ihnen möglicherweise Impfungen gegen Grippe oder Lungenentzündung (Pneumokokken), da diese Erkrankungen sehr schwere Folgen bei Lungenhochdruck haben können.

Tipp 11: Hilfe suchen und annehmen

Bei Stress oder Ängsten sollten Sie mit Freunden und der Familie sprechen oder bei Bedarf professionelle Hilfe suchen. Auch Selbsthilfegruppen sind ein guter Ansprechpartner.

 

Quelle:

BLOG 016 / 2018



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Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2018

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