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Angst vor dem Arztbesuch? So können Sie das Verhältnis verbessern

Angst vor dem Arztbesuch? So können Sie das Verhältnis verbessern

11. November 2019

Die Angst vor einem Arztbesuch kennen viele Menschen. Manchmal ist es die Sorge vor schlechten Nachrichten oder unangenehmen Behandlungen, andererseits können schlechte Erfahrungen in der Kindheit das Problem darstellen. Mitunter kann aber auch das Arzt-Patienten-Verhältnis belastet sein. Unsere Tipps können Ihnen helfen, den Arztbesuch trotzdem zu wagen.

Iatrophobie: das „Weißkittelsyndrom“

Wenn Sie sich vor einem Arztbesuch fürchten, sind Sie nicht alleine: Bis zu zehn Prozent der Menschen geht es genauso. Die Angst vor dem Arztbesuch nennt man Iatrophobie oder auch „Weißkittelsyndrom“. Bei einem Teil der Betroffenen entsteht ein ungutes Gefühl, welches sie jedoch überwinden können. Beim anderen Teil ist die Angst so groß, dass sie sich kaum oder gar nicht zum Arztbesuch durchringen können. Dies kann natürlich der Gesundheit schaden. Besonders bei einer chronischen Erkrankung wie Lungenhochdruck sind regelmäßige Kontrollen und Behandlungen wichtig und unverzichtbar.

8 Tipps gegen die Angst vor dem Arztbesuch

Mit diesen Tipps können Sie es schaffen, Ihre Angst zu überwinden:

  1. Sprechen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt auf die Angst an: Die meisten ÄrtzInnen kennen das Problem gut und wissen, wie sie damit umgehen können. Manchmal hilft schon das Aussprechen eines Problems, um es besser zu bewältigen.
  2. Vielen PatientInnen hilft es, wenn sie genau wissen, was die Ärztin/der Arzt tut. Wenn es Ihnen auch so geht, dann bitten Sie darum, die einzelnen Schritte der Behandlung oder Untersuchung erklärt zu bekommen.
  3. Bitten Sie eine vertraute Person, Sie zum Arztbesuch zu begleiten. Gerade bei wichtigen Arztgesprächen kann dies sehr hilfreich sein, denn zwei Personen merken sich mehr als eine.
  4. Bereiten Sie sich auf den Arztbesuch vor, indem Sie sich vorher Fragen und Anliegen überlegen und diese notieren. Dann ist es nicht so schlimm, wenn Sie nervös sind: Sie haben sich ja alles Wichtige aufgeschrieben.
  5. Planen Sie für die Zeit nach dem Arztbesuch etwas besonders Schönes. Gönnen Sie sich eine Belohnung und wenn Sie Angst bekommen, denken Sie bereits an diese.
  6. Manche Betroffenen rutschen vor dem Arztbesuch in ein Gedankenkarussell, in welchem sie sich immer wieder die Behandlung in den schwärzesten Farben ausmalen. Wenn es Ihnen auch so geht, dann versuchen Sie, Ihre Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie es Ihnen nach dem Termin gehen wird. Sicher werden Sie sich gut fühlen, weil Sie es geschafft haben und weil Sie etwas Wichtiges für Ihre Gesundheit geleistet haben.
  7. Vereinbaren Sie sofort nach dem Arztbesuch – noch direkt in der Praxis – den nächsten Termin. Dann können Sie sich nicht so leicht selbst beschummeln.
  8. Manchmal stimmt jedoch die Chemie zwischen Ärztin/Arzt und PatientIn nicht. Wenn Sie ein sehr ungutes Gefühl haben, können Sie natürlich den Arzt wechseln. Gut möglich, dass bei einem „Neustart“ auch Ihre Ängste weniger werden.

 

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BLOG 34/ 2019



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Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2019

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