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Lungenhochdruck
Auswirkungen von Stress auf chronische Erkrankungen

Auswirkungen von Stress auf chronische Erkrankungen

5. Februar 2019

Stress kann positiv sein, uns aktivieren und zu Höchstleistungen anspornen. Doch nach einer stressigen Phase muss immer eine ausreichend lange Erholungsphase folgen. Ist das nicht der Fall, entsteht chronischer Stress. Und dieser hat auf Dauer viele negative Auswirkungen, auch auf die Entwicklung von chronischen Erkrankungen:

Dauerstress schadet dem Immunsystem

Bei Stress schüttet der Körper unter anderem Cortisol aus, dieser Stoff erhöht den Blutzuckerspiegel und aktiviert Energiereserven für die Zellen. Körperfunktionen, welche gerade nicht so wichtig erscheinen, werden gedrosselt und dazu gehört auch das Immunsystem. Folgt nach dem Stress eine Erholungsphase, stellt dies kein Problem dar, hält der Stress jedoch dauerhaft an, werden Sie anfällig für Infektionen. Diese Infektionen können bei PatientInnen mit chronischen Erkrankungen wie Lungenhochdruck ein Risiko darstellen.

Stress erschwert einen gesunden Lebensstil

Dauerhafter Stress ist anstrengend und kostet Körper sowie Geist viel Energie, welche dann an anderer Stelle fehlt, zum Beispiel beim Schaffen neuer Gewohnheiten. Wer Stress hat, schläft häufig schlechter, ernährt sich weniger gesund und hat es schwerer, auf Suchtmittel wie zum Beispiel das Rauchen zu verzichten.

Stress verschlechtert die Lebensqualität

Kurzzeitiger Stress kann sich belebend anfühlen, bei chronischem Stress sieht dies jedoch anders aus. Wenn Körper und Seele ständig in Alarmbereitschaft sind, wirkt sich das negativ auf die Lebensqualität aus. Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sinkt, vieles wird als belastend empfunden und im schlimmsten Fall drohen Depressionen oder Angststörungen. Bei chronischen Erkrankungen ist die psychische Belastung ohnehin oft groß, weiterer Stress verschlechtert die Lebensqualität und erhöht die Gefahr in eine Abwärtsspirale zu gelangen.

So verringern Sie Dauerstress

Stress hat meist mehrere Ursachen, deshalb gibt es selten eine einzelne Maßnahme, welche Stress reduzieren kann. Eine wichtige Rolle spielt ein stabiles, soziales Umfeld, in welchem Sie sich entspannen können. Vielen Patientinnen und Patienten hilft der Kontakt mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in Selbsthilfegruppen. Auch Entspannungstechniken spielen eine wichtige Rolle bei der Stressreduktion, ebenso ist körperliche Bewegung (angepasst an Ihre Möglichkeiten) ein wichtiger Faktor. Finden Sie heraus, welche Dinge Sie im Alltag besonders belasten und im nächsten Schritt entwickeln Sie Ideen, wie Sie diese Faktoren entschärfen können. Tipp: Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Oft braucht es den Expertenblick von außen, um die Stresspunkte zu finden und Lösungsansätze zu erkennen.

Quellen:

BLOG 5/ 2019

 



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Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2019

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