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Lungenhochdruck
Die Lunge – Daten und Fakten zu unserem Atmungsorgan

Die Lunge – Daten und Fakten zu unserem Atmungsorgan

26. März 2019

Von unserem ersten Atemzug an bis zu unserem letzten ist die Lunge ununterbrochen damit beschäftigt, uns mit Sauerstoff zu versorgen. Ohne, dass wir darüber nachdenken müssen, atmen wir rund um die Uhr ein und aus. Doch wie funktioniert die Lunge eigentlich? Hier erfahren Sie Daten und Fakten zu Ihrem Atmungsorgan.

Komplexer Aufbau: Lungenflügel, -lappen und -bläschen

Die Lunge sorgt dafür, dass lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper gelangt und Kohlendioxid abgeatmet werden kann. Die menschliche Lunge befindet sich im Brustraum und besteht aus zwei Lungenflügeln. Der linke Flügel ist ein wenig kleiner, da hier auch das Herz sitzt und Platz beansprucht. Furchen trennen die beiden Lungenflügel in einzelne Lungenlappen: Rechts gibt es drei und links zwei Lungenlappen.

Vom Hals her verläuft die Luftröhre in die Lunge hinein. Sie teilt sich in zwei Bronchienhauptstämme, welche sich in den Lungenflügeln weiter verzweigen. Man kann sich das Bronchialsystem vorstellen wie einen umgekehrten Baum: Die Luftröhre bildet den Stamm, die Bronchien die Äste und Zweige. An den Enden dieses „Bronchialbaums“, den feinsten Verzweigungen, sitzen die Lungenbläschen. Sie funktionieren wie winzig kleine, traubenförmig angeordnete Luftballons: Beim Einatmen füllen sich die Lungenbläschen mit Luft. Feinste Blutgefäße nehmen sofort den enthaltenen Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab. Beim Ausatmen entleeren sich die Lungenbläschen wieder. Jeder Mensch hat durchschnittlich 500 Millionen Lungenbläschen, welche gemeinsam ihre Arbeit tun. Theoretisch könnten sie fünf bis sechs Liter Luft bei einem einzigen Atemzug fassen, im Alltag nutzen wir jedoch nur einen kleinen Teil davon: Etwa ein halber Liter Luft pro Atemzug füllt unsere Lunge. Trotzdem summiert sich dies über den Tag zu einer beeindruckenden Leistung: 12.000 Liter Luft atmen wir jeden Tag ein und aus.

So funktioniert die Atmung:

Eine wichtige Rolle bei der Atmung spielt das Zwerchfell. Dieser Muskel spannt sich unter der Lunge quer durch den Körper und trennt Brust- und Bauchraum voneinander ab. Beim Einatmen zieht sich das Zwerchfell zusammen und schafft auf diese Weise Platz im Brustraum, gleichzeitig heben winzige Muskeln zwischen den Rippen diese an und vergrößern den Brustraum noch weiter. Der überschüssige Platz füllt sich mit Luft, wir atmen ein. Beim Ausatmen erschlaffen die Zwischenrippenmuskeln sowie das Zwerchfell und nehmen wieder mehr Raum ein. Dadurch wird die Luft nach draußen gepresst, wir atmen aus.

Das Besondere an der Atmung: Sie läuft unbewusst ab, wir können sie aber auch willentlich steuern. Das ist bei den meisten anderen Körperfunktionen nicht so: Den Blutdruck, den Herzschlag oder die Verdauung können wir nicht direkt beeinflussen. Bei der Atmung ist dies möglich: Wir können zum Beispiel bewusst tiefer und langsamer atmen, um uns zu beruhigen und den Körper zu entspannen.

Anleitungen zur Atementspannung finden Sie in unseren Blogbeitrag „Übungen zur Atementspannung“:

https://ruhigatmen.at/ubungen-zur-atementspannung/

 

Quellen:

  • https://www.lungenaerzte-im-netz.de/unsere-atemwege/aufbau/die-unteren-atemwege/
  • https://www.ifm.uni-hamburg.de/education/diver/documents-diver/ft-book/kap2-anatphysio.pdf

BLOG 12/ 2019



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Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2019

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