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Entspannung
Entspannung in der Natur

Entspannung in der Natur

7. Mai 2018

Entspannung ist wichtig, gerade wenn man unter einer chronischen Erkrankung leidet, die immer auch mit Belastungen verbunden ist. Studien zeigen: Gehen Sie dazu am besten in die Natur. Denn dort entspannt man sich besonders gut.

Studie zeigt: So entspannt man am besten

Im Jahr 2015 wurde die “Rest Test” Studie durchgeführt. In dieser weltweit größten Befragung zum Thema Entspannung berichteten rund 18.000 Menschen aus 134 Ländern über ihr Stresslevel und ihre Entspannungsmöglichkeiten. Etwa zwei Drittel der Befragten hatten das Gefühl, dass sie zu wenig Zeit zur Erholung haben. Die Teilnehmer wurden auch befragt, wie sie sich am besten entspannen und welche Beschäftigung für sie am erholsamsten ist. Auf Platz eins landete das Lesen, welches 58 Prozent gern zum Entspannen nutzen. Dicht gefolgt von Platz zwei mit gut 50 Prozent: Zeit in der Natur verbringen. Doch warum empfinden wir einen Aufenthalt in einer natürlichen Umgebung als erholsam?

Darum wirkt die Natur so entspannend

Viele Menschen spüren intuitiv, dass sie sich in der Natur wohlfühlen. Warum das so ist, zeigt Renate Cervinka von der Universität Wien auf. Die Umweltpsychologin fand zusammen mit ihrer Arbeitsgruppe heraus, dass sich ein Waldspaziergang positiv auf die Psyche auswirkt, dass der Blutdruck sinkt und die Muskeln sich entspannen. Die Erklärung dafür liegt vermutlich in der Evolution. Wir sind heute viel mehr Reizen, Lärm und Stress ausgesetzt als unsere Vorfahren. In der Natur sind wir weniger abgelenkt, können unseren Gedanken freien Lauf lassen und Stress abbauen. Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass Spaziergänge in der Natur sogar messbar das Immunsystem anregen.

Also gehen Sie ruhig wieder einmal nach draußen. Machen Sie einen Waldspaziergang oder schlendern Sie über Wiesen – Hauptsache die Umgebung ist grün, naturbelassen und möglichst ruhig. Achten Sie jedoch immer darauf, sich nicht zu überlasten. Natur lässt sich auch erleben, indem man sitzend Wolken oder Vögel beobachtet.

Quellen:

  1. https://www.dur.ac.uk/news/newsitem/?itemno=28980
  2. http://bfw.ac.at/050/pdf/BFW_Bericht147_2014_GreenPublicHealth.pdf
  3. http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0956797612464659
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2793341/

BLOG 012 / 2018



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Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2018

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