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Lebenshilfe
Mit dem Kind über seine Krankheit reden

Mit dem Kind über seine Krankheit reden

7. August 2013

Ein Albtraum für Eltern: Beim Kind wird Lungenhochdruck diagnostiziert. Damit erst einmal selbst klar zu kommen, ist nicht einfach. Doch vor allem das Kind muss lernen, mit seiner Krankheit umzugehen. Das geht jedoch nur, wenn Sie mit ihm über seine pulmonal-arterielle Hypertonie reden.

Als Eltern eines Kindes, bei dem Lungenhochdruck diagnostiziert wurde, stehen Sie unter einem erhöhten Druck:

  • Sie müssen diese Diagnose selbst verarbeiten
  • Sie müssen sich über die Krankheit informieren
  • Sie müssen mit Ihrem Kind über die Krankheit sprechen, damit es sich angemessen verhalten kann und damit es auch versteht, warum es manche Dinge nicht darf, die andere Kinder dürfen.

Doch wie redet man mit einem Kind über seine Erkrankung, und was muss es wissen?

  • Offenheit: Entscheidend bei allen Gesprächen ist, dass Sie dem Kind gegenüber offen und ehrlich sind. Kinder merken sehr schnell, wenn sie angelogen werden oder wenn man ihnen etwas verschweigt. Gerade im Fall einer schweren Erkrankung wie dem Lungenhochdruck wäre dies aber fatal, denn es würde das Vertrauen zerstören, das Ihr Kind in Sie hat und das es nun noch mehr benötigt. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Kind offen über seine Erkrankung.
  • Ehrlichkeit: Möglicherweise wird Ihr Kind auch Fragen nach Umweltreaktionen (zum Beispiel Reaktionen von Mitschülern) oder zum Thema Tod und Sterben stellen. Auch damit sollten Sie offen und ehrlich umgehen, ohne jedoch Ihr Kind zu überfordern, und ohne es mit Ihren eigenen Emotionen zu belasten. Wenn Sie eine Frage nicht beantworten können, geben Sie dies auch zu. Informieren Sie sich und reichen Sie die Informationen nach.
  • Angemessene Sprache: Achten Sie darauf, dass Sie eine Sprache wählen, die Ihr Kind in seinem Alter versteht. Bei einem älteren Kind können Sie medizinische Informationen einflechten. Bei einem kleineren Kind helfen Bilderbücher mit Abbildungen der inneren Organe, die Informationen zu veranschaulichen. Scheuen Sie sich auch nicht, professionelle Helfer zu den Gesprächen hinzuzuziehen.

Wichtig ist, dass Ihr Kind sich über die Schwere seiner Erkrankung bewusst wird und dass es deshalb bestimmte Dinge vermeiden sollte, auch wenn es dazu vielleicht große Lust verspürt.



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Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2018

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