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Morgenritual - so starten Sie gut in den Tag

Morgenritual – so starten Sie gut in den Tag

1. Oktober 2018

Für Lungenhochdruck-Patientinnen und -patienten ist der Start in den Tag oft nicht leicht. Obwohl sie ausreichend geschlafen haben, fühlen sie sich häufig schon morgens müde und schlapp und würden am liebsten im Bett bleiben. Ein Morgenritual kann helfen, besser aus den Federn zu kommen und den Tag ausgeglichener und wacher zu beginnen.

Bei einem Morgenritual handelt es sich um einen festen, an jedem Morgen gleichen Ablauf. Die definierte Abfolge von Tätigkeiten sorgt für eine positive Stimmung und gute Laune, welche im besten Fall den ganzen Tag anhält. Anders als eine Routine, die irgendwann automatisch abläuft, wird ein solches Morgenritual ganz bewusst und mit allen Sinnen vollzogen und legt damit einen perfekten Grundstein für den Tag.

Warum ist ein Morgenritual bei Lungenhochdruck sinnvoll?

Menschen mit Lungenhochdruck fühlen sich krankheitsbedingt häufiger erschöpft, müde und angeschlagen. Mit einem Morgenritual kann es ihnen gelingen, diesen Symptomen ihrer Erkrankung wenigstens für einige Zeit zu entkommen und ihr so morgendliches Tief zu überwinden. Darüber hinaus trainiert das Einhalten eines Morgenrituals die eigene Selbstdisziplin, das wiederum hilft dabei, sich aufzuraffen und auch mit der Erkrankung möglichst aktiv zu bleiben.

Wie sollte ein optimales Morgenritual aussehen?

Ein gutes Morgenritual sollte die Stimmung heben und positive Gedanken schaffen, das Bewusstsein und die Achtsamkeit wecken und schärfen und den Energielevel heben. Da jeder Mensch anders ist, gibt es allerdings kein universelles Morgenritual, welches für alle gleichermaßen funktioniert.

Eine gute Orientierung für das Finden eines eigenen Rituals bietet das Buch „Miracle Morning: Die Stunde die alles verändert“ von Hal Elrod. In diesem schreibt er über Life S.A.V.E.R.S., die hierfür stehen:

  • S – Silence (Ruhe, z. B. Meditation, Atemübungen)
  • A – Affirmation (Bekräftigungen wie. „Ich schaffe das.“)
  • V – Visualisation (Visualisierung, Vorstellungskraft)
  • E – Exercise (körperliche Übungen, z. B. leichtes Yoga)
  • R – Reading (Lesen)
  • S – Scribing (Schreiben, z. B. Gedanken aufschreiben)

 

Es empfiehlt sich, von diesen Punkten erstmal zwei für das Morgenritual auszusuchen und dieses dann immer weiter auszubauen. Für Menschen mit Lungenhochdruck könnten beispielsweise Atemübungen oder Meditation in Kombination mit Affirmation sehr gut passen.

So kreieren Sie Ihr eigenes Morgenritual

  • Analysieren Sie Ihren Morgen. Wann stehen Sie auf? Wie läuft Ihr Morgen ab? Was ist wichtig, was unnötig? Sind Sie gestresst oder gibt es Gedanken, welche Sie vielleicht schon morgens schwächen?
  • Finden Sie Dinge, aus den oben genannten Life S.A.V.E.R.S., welche sich stressfrei in Ihren Morgen einbauen lassen.
  • Nehmen Sie sich Zeit. Stehen Sie gegebenenfalls etwas früher auf, um Ihr Morgenritual in Ruhe ausführen können. Anfangs werden Sie zwar mit Ihrem inneren Schweinehund kämpfen müssen, langfristig lohnt es sich aber.

Konkrete Beispiele für Morgenrituale verraten wir Ihnen im nächsten Blogtext.

 

Quellen:

 

  • Hal Elrod. Miracle Morning: Die Stunde, die alles verändert.

BLOG 40 / 2018



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Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2018

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