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Lungenhochdruck
Sklerodermie - Tipps für eine bessere Lebensqualität

Sklerodermie – Tipps für eine bessere Lebensqualität

24. April 2014

Die Sklerodermie ist eine seltene Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, die sich zunächst häufig in Durchblutungsstörungen in den Fingern äußert und in ihrem Verlauf durch eine unkontrollierbare Vermehrung des Bindegewebes zur Verhärtung von Geweben und Organen führt.
In zehn bis fünfzehn Prozent aller Fälle resultiert aus dieser Krankheit ein Lungenhochdruck.

Tipps für ein Leben mit Sklerodermie

Da die Ursachen dieser Erkrankung bisher nicht bekannt sind, gibt es keine erprobten, vorbeugend wirkenden Maßnahmen. Die Symptome lassen sich jedoch durch verschiedene Behandlungsmethoden mildern. So hilft eine Bewegungstherapie gegen die Versteifung Ihrer Finger. Als leichte regelmäßige Bewegungsübungen eignen sich beispielsweise Handarbeiten wie Stricken, aber auch Malen oder das Spielen von Instrumenten. Pflegen Sie Ihre Haut sorgfältig mit fetthaltigen Cremes und schützen Sie sich mit Handschuhen, Wärmepackungen und Taschenöfen vor der Kälte. Aktive körperliche Betätigung lindert das Kältegefühl und den Schmerz. Machen Ihnen Schluckbeschwerden und Mundtrockenheit zu schaffen, versuchen Sie es mit pfefferminzhaltigen Kaugummis oder Bonbons, häufigen kleinen Mahlzeiten und einer höheren Lagerung Ihres Oberkörpers beim Schlafen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Ihren Urlaub während der kalten Wintermonate in südlicheren Gefilden zu verbringen.

Mit Sklerodermie regelmäßig zum Lungenarzt

Wenn Sie unter dieser Autoimmunerkrankung leiden, ist ein regelmäßiger Besuch bei einem Lungenfacharzt für Sie sehr wichtig. Die Krankheit bewirkt eine Veränderung Ihrer Lungenarterien. Sie verengen sich, beispielsweise durch eine Verdickung der Gefäßwände oder durch Blutgerinnsel, und ziehen sich zusammen. Der Gefäßdurchfluss wird schlechter und hat einen erhöhten Blutdruck im Lungenkreislauf zur Folge. Die Durchblutung Ihrer Lunge wird dadurch ebenso gestört wie die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers. Lassen Sie sich daher regelmäßig screenen, um eine pulmonal-arterielle Hypertonie möglichst frühzeitig zu erkennen.

Wird Lungenhochdruck bei Ihnen festgestellt, lässt sich dieser sehr gut mit Endothelinrezeptor Antagonisten sowie Phosphodiesterase Hemmern der Klasse V behandeln, die entweder allein oder in Kombination gegeben werden, und damit Ihre Lebensqualität deutlich verbessern.



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Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2018

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