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Urlaub in den Bergen – das sollten Sie beachten!

Urlaub in den Bergen – das sollten Sie beachten!

9. Dezember 2019

Die einen zieht es im Urlaub ans Meer, die anderen bekommen nicht genug von den Bergen. Gehören Sie zur zweiten Kategorie? Dann sollten Sie als PatientIn mit Lungenhochdruck einiges beachten, damit der Urlaub in den Bergen ein Genuss wird.

Höhenluft ist bei Lungenhochdruck zu dünn

Gerade im Winter haben Berge ihre ganz eigene Schönheit. Die Bergluft kann jedoch für Menschen mit Lungenerkrankungen gefährlich werden: Ab einer Höhe von etwa 1.500 Metern über dem Meeresspiegel wird die Luft „dünner“, denn der Sauerstoffgehalt nimmt ab. Gesunde Menschen spüren diese Veränderung kaum und gewöhnen sich schnell an die neuen Bedingungen, aber für Menschen mit Lungenhochdruck kann es schon ab deutlich geringerer Höhe gefährlich werden. Je höher Sie kommen, umso dünner wird die Luft und umso höher ist die Gefahr, dass sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert.

Umgekehrt ist im Gebirge die Luft sauberer: Die Feinstaub- und Pollenbelastung ist deutlich geringer und auch Hausstaubmilben oder Schimmel haben in Höhenlagen kaum eine Chance. In vielen Fällen überwiegen jedoch leider die Gefahren.

Blutgasanalyse und Beratung vor dem Urlaub!

Welche Höhe Sie gut verkraften kann im Vorfeld getestet werden. Mit der sogenannten Blutgasanalyse (kurz: BGA) kann Ihre Ärztin/Ihr Arzt feststellen, welche Höhen Sie vertragen. Bei einem schweren Krankheitsbild mit dauerhaftem Sauerstoffbedarf kann es schon ab 600 Höhenmeter schwierig werden. Vereinbaren Sie deshalb rechtzeitig vor der Planung Ihres Urlaubs einen Termin für diesen Test. Er gibt Aufschluss darüber, ob der Urlaub in den Bergen für Sie geeignet ist oder nicht.

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt auch darüber, welche Maßnahmen Sie treffen sollten, falls sich Ihre Symptome im Urlaub verschlechtern. Welche Medikamente können Sie bei Bedarf einnehmen? Wo können Sie sich in der Nähe des Urlaubsortes behandeln lassen? Und bei welchen Warnsignalen sollten Sie ins Tal zurückkehren?

Generell gilt: Sie sollten Berglagen über 1. 000 Meter (teilweise schon darunter) meiden, wenn

  • Sie regelmäßig auf eine Sauerstofftherapie angewiesen sind,
  • Sie im letzten Jahr an der Lunge operiert wurden,
  • Sie im letzten Jahr einen Pneumothorax hatten,
  • Ihre Erkrankung noch nicht ausreichend kontrolliert und noch nicht optimal mit Medikamenten eingestellt ist,
  • Ihre Ärztin/Ihr Arzt Ihnen davon abrät.

Alternativen zum Bergurlaub?

Wenn Sie auf Höhenwanderungen verzichten müssen, halten Sie sich lieber im Tal auf und genießen dort die Schönheit der Berge, auch Wanderungen im Tal haben ihren Charme. Oder Sie suchen sich gezielt Orte aus, die zwar schon am Berg liegen, die kritische Höhe jedoch noch nicht erreichen.

 

Bei einem Aufenthalt am Berg gilt generell: Lassen Sie es langsam angehen! Planen Sie für die ersten Tage keine größeren Aktivitäten, sondern lassen Sie Ihrem Körper Zeit, sich an die veränderten Bedingungen zu gewöhnen.

 

Weiterführende Links:

 

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BLOG 38/ 2019



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Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2019

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