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Verunreinigte Luft kann auch in Innenräumen zum Problem werden

Verunreinigte Luft kann auch in Innenräumen zum Problem werden

30. Juli 2019

Abgase, Pollen, Feinstaub oder Rauch … die Luft im Außenbereich ist häufig alles andere als sauber. Doch auch die „Flucht“ nach drinnen hilft oft nicht: denn auch hier ist die Luft oft verschmutzt, was für Menschen mit Lungenhochdruck belastend sein kann.

Wie gut ist die Luft in Innenräumen?

Die Intuition der meisten Menschen sagt: Zu Hause bin ich sicher, auch vor Luftverschmutzung, doch das ist leider ein Trugschluss. Die Luft in Innenräumen kann sogar belasteter sein als die Außenluft. Dafür kommen mehrere Gründe infrage:

  • Versteckter Schimmel
  • Möbel, Bodenbeläge, Farben, Lacke und Tapeten können giftige Chemikalien ausdünsten.
  • Auch Putzmittel reichern die Luft mit Schadstoffen an, vor allem solche aus Sprühflaschen.
  • Zigarettenrauch kann sich monate- oder sogar jahrelang in der Wohnungsluft halten, selbst wenn schon längst niemand mehr raucht.
  • Der Hausstaub (und mit ihm die Hausstaubmilben) lässt sich nie vollständig vermeiden.
  • Nicht zuletzt dringt natürlich auch die Luftverschmutzung aus dem Außenbereich in die Wohnung.

Luftverschmutzung und Lungenhochdruck – eine schlechte Kombination

Bei einer chronischen Lungenerkrankung sollten Sie möglichst alles vermeiden, was Ihre Atmung erschwert und die Lunge weiter belastet. Verschmutzte Luft kann zum Problem werden: Die verschiedenen Stoffe können die Lunge reizen und zu Entzündungen führen. Umgekehrt gilt: Je reiner und sauerstoffhaltiger die Luft ist, umso besser wird auch der Körper mit Sauerstoff versorgt. Achten Sie deshalb auf möglichst gute Luft in Ihrer Wohnung.

So verbessern Sie die Qualität der Raumluft

Möglichst saubere Luft ist für jeden wichtig, für Menschen mit Lungenhochdruck jedoch ganz besonders. Um die Luftverschmutzung in Ihrer Wohnung einzudämmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Lüften Sie mehrmals täglich. Dadurch verhindern Sie Feuchtigkeit, die wiederum Schimmel verursacht. Außerdem kann auf diese Weise frische Luft in die Wohnung dringen.
  2. Wenn Sie renovieren oder neue Möbel, Teppiche oder Gardinen kaufen, achten Sie auf natürliche Materialien, die keine schädlichen Ausdünstungen produzieren.
  3. Achten Sie unbedingt darauf, dass in Ihrer Wohnung niemand raucht. Falls noch alter Zigarettenrauch in der Wohnung „hängt“, hilft nur gründliches Renovieren.
  4. Verzichten Sie auf Reinigungsmittel in Sprühflaschen. Generell lassen sich viele chemische Putzmittel vermeiden und zum Beispiel durch Zitronensaft, Essig oder sanften Allzweckreiniger ersetzen. Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie hier: https://ruhigatmen.at/darauf-sollten-sie-bei-reinigungsmitteln-achten/
  5. Räucherstäbchen und Raumdüfte sind für Menschen mit Lungenhochdruck ungünstig. Verzichten Sie lieber darauf. Auch Kerzen können im Übermaß zur Luftverschmutzung im Innenraum beitragen.
  6. Pflanzen produzieren Sauerstoff und filtern Schadstoffe aus der Luft. Machen Sie Ihre Wohnung deshalb ein bisschen grüner. Doch Vorsicht: In Pflanzenerde findet sich fast immer Schimmel. Im Zweifel können Sie auf Tongranulat ausweichen.

Noch mehr Tipps für saubere Raumluft finden Sie hier: https://ruhigatmen.at/raumluft-sauber-halten-und-luftqualitat-verbessern/

 

Weiterführende Links

  • https://ruhigatmen.at/raumluft-sauber-halten-und-luftqualitat-verbessern/
  • http://ec.europa.eu/health/scientific_committees/opinions_layman/de/innenraum-luftverschmutzung/index.htm#1
  • https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/gefaehrliche-raumluft/
  • https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/auch-alter-tabakrauch-schadet/

 

Die angegebenen weiterführenden Links sowie die darin angezeigten Verlinkungen liegen nicht in der Verantwortung von „ruhig atmen“, daher kann für die Inhalte keine Haftung übernommen werden.

 

BLOG 29/ 2019



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Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2019

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