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Lungenhochdruck
Wie Sie Zucker am besten ersetzen oder auch vermeiden können

Wie Sie Zucker am besten ersetzen oder auch vermeiden können

21. Januar 2019

Zucker macht glücklich und Zucker schmeckt. Zu viel Zucker schadet aber dem Körper – eine Tatsache, welche das Leben vieler Naschkatzen erschwert. Es gibt jedoch Wege, den klassischen Zucker zu umgehen und diese möchten wir Ihnen heute zeigen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass weniger als 10 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien in Form von Zucker zugeführt werden sollten. Noch besser sei es den täglichen Zuckerkonsum auf 5 Prozent zu reduzieren, dies wären rund 25g Zucker pro Tag. Tatsächlich verzehren die Österreicherinnen und Österreicher jedoch pro Tag im Durchschnitt an die 100g Zucker. Dabei versteht die WHO als Zucker jenen, der in Soft Drinks, Fertiggerichten, Honig, Sirup und Fruchtsäften vorkommt, nicht eingeschlossen wird Zucker, welcher natürlicherweise in Obst und Gemüse enthalten ist.

Besonders Menschen mit Lungenhochdruck sollten auf eine ausgewogene und auch zuckerarme Ernährung setzen, dies können Sie hier nochmals nachlesen. Was aber machen, wenn einen trotzdem mal der Heißhunger auf etwas Süßes packt?

Zuckerersatzstoffe

Es gibt noch immer keinen komplett gleich schmeckenden, kalorienarmen Ersatzstoff für Zucker, aber doch einige Süßstoffalternativen, welche ohne Bedenken verwendet werden können. Die synthetischen, aber auch natürlichen Süßstoffalternativen finden Sie im Supermarkt um die Ecke. Es gibt sie in flüssiger, aber auch in fester Form. Oftmals benötigt es etwas Zeit und Gefühl bis sie Ihren persönlichen Zuckerersatzstoff und dessen perfekte Dosierung gefunden haben – aber es zahlt sich aus, wenn man sich damit beschäftigt.

Zuckerverzicht

Unsere Geschmackspräferenzen werden uns zum Teil zwar in die Wiege gelegt, sie werden aber auch sozial und kulturell erworben, dies bedeutet, dass wir uns an Geschmäcker gewöhnen. Den täglichen Löffel Zucker im morgendlichen Tee und die Tafel Schokolade vorm Fernseher sind wir oftmals einfach gewöhnt. Auch wenn es schwerfällt – der Verzicht von Kleinigkeiten wie diesen kann schon großes bewirken, denn tatsächlich kann Zucker sogar süchtig machen. Also einfach einmal den Würfelzucker im Tee auslassen oder abends auf einen gesunden Fernsehsnack zurückgreifen.

Zuckeralternativen

Für Ihren morgendlichen Tee haben wir hier noch ein paar winterliche Alternativen für Sie, die ihrem Tee einen neuen Touch verleihen und den Geschmack von Zucker ganz schnell in den Schatten stellen:

  • Zimt: Sie können Ihren Tee mit einer Prise Zimt verfeinern. Manche Menschen schwören sogar auf Zimt im Kaffee – einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
  • Ingwer: Besonders mit winterlichen Teesorten harmoniert Ingwer sehr gut.
  • Orangen: Der Geruch von Orangen ist nicht nur erfrischend, eine Orangenscheibe peppt auch den Geschmack ihres Tees ganz schnell auf.
  • Nelken: Auch Nelken eignen sich ausgezeichnet für einen etwas anderen Geschmack im Tee.

Den eigenen Zuckerkonsum einzuschränken kann ganz schön schwer sein, jedoch zahlen sich Durchhaltevermögen und ein wenig Experimentierfreudigkeit aus. Sie können zum Beispiel auch neue Gewürze ausprobieren – sowohl ihr Körper als auch ihr Gaumen werden sich freuen!

Quellen:

  • Roth, Klaus / Lück, Erich (2012): Süß, Süßer, Süßstoff. Kalorienfreie Süße aus Labor und Natur. In: Chemie in unserer Zeit. 46. S. 168-191.
  • Wallner-Liebmann, Sandra (2016): Süßstoffe im Fokus. In: Journal für Ernährungsmedizin. 18 (2). S. 24-26.
  • World Health Organization (2015): Guideline: Sugars intake for adults and children. S. 7; S. 16.
  • https://derstandard.at/2000091833279/Suessstoff-Forschung-Gib-der-Zunge-Zucker

BLOG 3/ 2019



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Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2018

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